Warum du für Selbstfindung keine Weltreise brauchst - mit Tobias Sauer (ruach.jetzt)
Shownotes
Für Selbstfindung muss niemand nach Bali. Tobias Sauer, katholischer Theologe und Gründer von ruach.jetzt, ist in Trier geblieben und hat trotzdem ein ganzes Jahr Reise daraus gemacht. In seinem neuen Buch „Alles, was du suchst, ist schon hier" nimmt er uns mit durch 52 kleine Schritte, vom Espresso vor der Haustür bis zum Staunen im Phantasialand. Mit Sarah spricht er über Klassismus und die Scham, sich Schönes zu gönnen. Über Zuhören als Übung. Über sanfte Radikalität und weich bleiben. Über die Frage, für wen Ankommen eine Übung ist und für wen ein Kampf um Zugehörigkeit. Und darüber, warum Kirche für ihn dienen und im Zweifel sich selbst abschaffen darf. Das Herz der Folge ist ein sehr ehrliches Kapitel: Warum professionelle Hilfe und Therapie sein Fundament sind, gerade auch aus männlicher Perspektive.
Links: • Tobias Sauer: „Alles, was du suchst, ist schon hier. Eine Anleitung zur Selbstfindung ohne Weltreise" (Herder): https://store.ruach.jetzt/produkt/alles-was-du-suchst-ist-schon-hier/ • ruach.jetzt (Netzwerk, Verlag, Shop, Newsletter): https://ruach.jetzt und https://store.ruach.jetzt • ruach.jetzt auf Instagram: @ruach.jetzt • Cover und Gestaltung: Tiffany Maaßen • Windhauch-Podcast von ruach.jetzt
Hilfe und Beratung (Thema Therapie in dieser Folge) • TelefonSeelsorge, rund um die Uhr, kostenlos und anonym: 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123 • Lebensberatungsstellen der Bistümer und Frauenberatungsstellen bieten oft niedrigschwellige, kostenlose Gespräche und helfen bei der Suche nach Therapieplätzen
mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk
Transkript anzeigen
00:00:07: Hallo, hallo!
00:00:09: Herzlich willkommen zu Stachen und Herz.
00:00:11: Schön dass ihr da seid.
00:00:12: Ja, ich muss dir direkt was beichten.
00:00:15: Beichte ist ja auch schon richtig.
00:00:17: Ich habe ja mit einem Katholiken gesprochen Und wenn du nicht da bist, achte es eigentlich jemand auf die Uhrzeit und das war so ein nettes Gespräch.
00:00:27: Es war einfach echt lang!
00:00:29: Aber ich kann dir gleich sagen, dass es super interessant ist.
00:00:32: Wir haben sie zeitlich gemerkt und unsere Hörer, die zwei Stunden, die werden fließen... Zwei Stunden?
00:00:38: Ja, und gleich live-Hack am Anfang.
00:00:41: Ihr könnt auf doppelter Geschwindigkeit und es ist auch nur eine Stunde wie immer.
00:00:44: Also, meine Mathe-LK funktioniert auch noch.
00:00:46: Das war wirklich ein so, so schönes Gespräch mit Tobias.
00:00:50: Dazu aber gleich erst mal möchte ich noch ... Wir nehmen auf am ... Ähm, am ... Einenundzwanzigsten September.
00:00:56: Es ist der Montag nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern.
00:01:01: Aha!
00:01:01: Mecklemore... das war doch ne?
00:01:03: Ja, ich weiß.
00:01:04: Aber hier der Sänger heißt er so?
00:01:06: Wer?
00:01:06: Ed Sheeran, und da war doch auch was in der Presse.
00:01:09: Ach, Macklemore!
00:01:10: Mackle-More-Vorpommern.
00:01:13: Das hat letztens jemand gesagt.
00:01:14: Da kombinierst du zwei.
00:01:17: Ich glaube es war bei Apophika.
00:01:20: Kennst du Apophica?
00:01:21: Nein?!
00:01:22: Was ist das?
00:01:23: Apokalypse und Filtercafe.
00:01:24: Ah ja, doch, der sagt mir etwas.
00:01:26: Das ist ein Podcast von... Und Micky hat dann gesagt
00:01:32: Beißenherz.
00:01:32: Das war Prinz.
00:01:34: Weißenherz?
00:01:36: Ja, ich glaub BeißenHerz.
00:01:37: Miki und Niki.
00:01:39: Meine Frau ist nämlich Niki... Und er, Miki!
00:01:41: Miki-Weißen-Herz oder Niki-Beißen Herzen?
00:01:43: Ich glaube sie hatten nennisiert ne andeinander.
00:01:47: Jedenfalls wollte ich diesen Versprecher hier reinbringen.
00:01:53: Er ist mir nicht gelungen.
00:01:54: Auch Mecklenburg?
00:01:56: Okay, ich bin halt einfach
00:01:57: nicht
00:01:57: lustig.
00:01:59: Nein, doch das ist ganz witzig.
00:02:02: Ich hab's nur nicht gecheckt am Anfang.
00:02:03: Okay.
00:02:04: Jedenfalls ... Ja also kurz zu meiner Kategorie.
00:02:10: ich rette die CDU weil die CDU kann uns retten?
00:02:14: Jetzt heißt sie schon wieder anders.
00:02:15: jetzt heiße ich ich retto die CDU.
00:02:18: Du willst ja eh noch nie mit retten!
00:02:20: Naja ich habe immer meine Gegenkategorie gehabt Ist die CDU noch zu retten bzw.
00:02:25: die CDU ist es nicht wert, gerettet zu werden?
00:02:28: Aber früher hieß die Kategorie von dir wir retten die CDU und jetzt heißt das schon ich rette die CDU.
00:02:34: kein Wunder dass du es nicht geschafft hast am Wochenende.
00:02:36: Ich habe mich ja wieder nicht gefragt aber... Herzlichen Glückwunsch an Manuela Schvesig, die ja nicht die meisten Stimme hat.
00:02:44: Ich weiß aber es sieht gut aus dass sie Ministerpräsidentin bleibt.
00:02:49: Das Ziel war ja schrägste Kraft zu werden.
00:02:53: das haben Sie nicht so ganz geschafft.
00:02:55: Die AfD ist unglaublich hat unglaublich stark abgeschnitten im Vergleich zur letzten Wahl.
00:03:02: Aber wer so richtig abgekackt ist ist die CDU.
00:03:05: die schafft es zum ersten Mal seit Gründung der Bundesrepublik nicht in einen Landtag.
00:03:09: Mit vier Komma fünf Prozent schafft sie nicht die Fünf-Prozent-Hürde.
00:03:13: Das ist schon extrem krass, finde ich.
00:03:15: Es ist traurig!
00:03:16: Also man kann ja über die CDU... Wie Friedrich Merz sagte?
00:03:20: Aus der er aber keine persönlichen Konsequenzen zieht?
00:03:23: Naja genau und genau darauf wollte ich kurz eingehen.
00:03:26: Ja also es gibt eine Stimme in mir Die hat sich kaputt gelacht darüber dass die erstmalig nicht im Landtag gekommen sind.
00:03:32: ja weil ich bin.
00:03:35: ja Ich Bin ja groß geworden mit der Erzählung Wir mögen die CDU und Mercedes-Fahrer nicht.
00:03:43: Also das bin ich jetzt so meine frühkindliche Prägung, oder?
00:03:45: Bei uns waren es BMW-Fahre!
00:03:46: Ah ja, ne bei uns war es schon Mercedes.
00:03:48: also wir mögen der CDU und des Fahrern nicht.
00:03:50: Das hat damit zu tun dass sich da auch als Kind kirchlich und auch mit einer anderen sehr starken Partei in Oberhausen
00:03:58: groß
00:03:59: geworden bin.
00:04:00: Und da sehr sozial groß geworden sind.
00:04:03: Fast schon sozialdemokratisch?
00:04:04: Ja, schon sozial demokratisch rot war unsere Lieblingsfarbe zu Hause.
00:04:08: Naja jedenfalls habe ich mein Kind so auf Sommerfest in der SPD und der Evangelischen Kirche verbracht und dann mochte man die CDU nicht und mit CDs-Fahrer.
00:04:18: Also diese kleine Stimme hat schon auch mir gelacht.
00:04:21: Gleichzeitig denke ich so und entschuldigt diesen Satz.
00:04:27: Ich hätte selber nicht gedacht, dass ich ihn mal sagen werde... ...ich hoffe das März durchhält und Kanzler bleibt!
00:04:34: Weil nicht?
00:04:35: weil ich nicht will, dass Söderkanzler wird also das will ich auch nicht.
00:04:40: Wer ist die Alternative?
00:04:41: Ich glaube du wirst oder Söda wären die Alternativen.
00:04:43: Ja ja dann okay aber jetzt Neuwahlen Bundesweite Neuwahn werden Katastrophe.
00:04:52: Ja, genau.
00:04:54: Wenn die sich so zerstreiten, dass der Kanzler sagt ich mache nicht mehr dann ist es eine absolute Vollkatastrophe.
00:05:02: deswegen Friedrich bleibt stark, bleibt genauso n Arsch wie du bist.
00:05:06: damit kommst du durch knallt die Arschbacken zusammen und weiter so selbstbewusst auch wenn jemand dich mag.
00:05:14: Alles in mir streut sich das zu unterstützen.
00:05:17: Weißt Du warum ich gerade meine Kindheit erzählt habe?
00:05:19: Es war so.
00:05:21: Wir mögen die CDU nicht.
00:05:24: Aber die CDU ist sehr mächtig.
00:05:27: Wir sind ja auch mit Helmut Kohl groß geworden so, ne?
00:05:30: Und es war glaube ich... Also wenn jetzt meine Großeltern die leben nicht mehr, aber die würden's nicht glauben dass es eine Zeit gibt in der die CDU nicht in die fünf Prozent höre nicht schafft und nicht in ein Landtag kommt.
00:05:42: Das ist so völlig absurd gewesen!
00:05:44: So wir mögen sie nicht, aber sie sind leider sehr, sehr mächthich.
00:05:48: Sie sind eine Volkspartei und natürlich... wir hassen sie jetzt auch nicht, Und es wurde auch schon immer so kritisiert, warum sie nicht christlich sind und weiter.
00:05:57: Aber oder natürlich sind Sie christlich?
00:06:00: Warum christlichen Werte?
00:06:02: Es gibt ja auch christliche Menschen in der CDU die wahrscheinlich auch total frustriert sind von dem Kurs der CDU der letzten Jahre.
00:06:11: Ja genau das gibt's ja auch alles.
00:06:12: also aber es ist so absolut undenkbar und das ist irgendwie auch krass.
00:06:19: Also dass die andere Stimme so in mir und die sagt eben auch Friedrich bitte Bleibt ihr jetzt einfach selbst treu, wie du bist?
00:06:26: Wir mögen dich zwar alle nicht.
00:06:28: Aber du klebst an deinem Stuhl und bitte bleib da jetzt noch kleben und zieh durch!
00:06:32: Ja und der CDU wünscht man eigentlich dass sie zurückkehrt zu ihren konservativen Wurzeln und sich nicht bei den Rechtsradikalen so anbietet weil das ist ja auch nicht die CDU.
00:06:41: Das was die CDU da gerade macht das entspricht ja auch Nicht ihrem Kern eigentlich Die CDU christlich-konservative Partei und da kann man halten von, was man will.
00:06:53: Und die Situation, in der sie sich jetzt befindet hat sie sich auch selbst eingebrockt aber sie hat sich ja eingebrockt weil sie eben ihren Werten nicht treu geblieben ist.
00:07:04: Ja So, das konnte ich jetzt gerade so nicht stehen lassen.
00:07:09: Wie gesagt, ich habe ja für ein Tobias schon zwei Stunden geredet.
00:07:11: Jetzt dürfen wir nicht auch noch so lange reden und deswegen jetzt hab' ich ganze Zeit überlegt wie finde ich jetzt einen smoothen Übergang von CDU zu Tobias?
00:07:21: Ich glaube die CDU wäre gut durch Ruhr.
00:07:25: euch jetzt beraten!
00:07:27: Ja superübergang!
00:07:29: Du hast gesprochen mit Tobias Sauer.
00:07:32: Er ist deuter katholischer Theologe, Kommunikationsberater und Verleger.
00:07:38: Zwei Tausend Siebzehn hat er sich selbstständig gemacht und das ökumenische Netzwerk und Medienunternehmen Ruach jetzt gegründet.
00:07:46: Und er betreibt auch unter dem Namen seinen eigenen Verlag und einen Online-Shop.
00:07:51: Ähm ... Und er hat ein Podcast.
00:07:56: Äh ... Windhauch heißt der?
00:07:59: Und er berät zusammen mit seinem Team Bistümer Landeskirchen und kirchliche Institutionen bei strategischen Fragen.
00:08:08: Ziel ist es, neue zeitgemäße Form zu finden um überglauben und christliche Werte zu sprechen sowohl im digitalen als auch im analogen Raum.
00:08:19: Mit Autor und Harausgeber verschiedener Bücher.
00:08:24: Und ihr habt vor allem gesprochen über das neue Buch, alles was du suchst ist schon hier Anleitung zur Selbstfindung ohne Weltreise.
00:08:34: Er verschien im Herderverlag.
00:08:36: Ja und um ehrlich zu sein sind wir erst nach fast einer Stunde zu dem Buch gegangen.
00:08:42: Ich habe es schon nach einer halben Stunde Kippen gesehen, wo ich dachte, okay wir schmeißen jetzt einfach alle Zeitfenster die mir so sich vorgestellt haben über Bord.
00:08:51: Dabei seid ihr beide so Podcast erfahren.
00:08:53: du bist Stachel und Herz.
00:08:55: er ist Windhauch ihr wisst doch.
00:08:57: also Ja aber wenn das auch beide echt labertaschen Und wenn wir uns zum Zoom treffen, und wenn es auch gut ein Podcast in Labertaschen sind.
00:09:10: Das ist ja jetzt nicht ganz falsch an der Stelle.
00:09:12: Jedoch wenn wir um zum Zoom treffen und eine halbe Stunde vereinbaren dann endete das auch schon mal in vier Stunden.
00:09:17: deswegen war mir das so ein bisschen klar.
00:09:20: aber dass es dann so ausufert.
00:09:21: Aber Leute unsere Gespräche sind immer sauwinteressant und auch dieses Gespräch war einfach sauw interessant weil Tobias genau erzählt, was ist ruhig jetzt und was macht er da?
00:09:32: Und welche Ideen stecken dahinter.
00:09:33: Wie wurde es aufgebaut
00:09:34: usw.,
00:09:35: der zählt dann auch noch so sehr interessante Anäckdürchen.
00:09:37: und so wo ich zwischendurch dachte, du hast schon das Mikro noch läuft also da könnte auch spannend sein.
00:09:44: und dann sind wir halt zu seinem Buch gekommen.
00:09:46: und dieses Buch das ist... Wir haben aufgenommen letzte Woche und nachmittags kam das Buch erst mit dem Post an denn ich habe vorher digital gelesen.
00:09:55: und es ist so schön dieser Umschlag alleine raus und sehr, sehr schön gestaltet.
00:10:03: Und über den Inhalt erfahrt ihr jetzt mehr.
00:10:14: Herzlich willkommen bei Stacheln und Herz!
00:10:16: Schön, dass du hier bist.
00:10:17: Hey danke ich freue mich im Nachgang die gute Alberationen für mich zu hören was dir so rum gesagt hat.
00:10:25: Ja was unsere Hörerinnen jetzt alle von dir gehört haben.
00:10:27: das bleibt spannend für dich jetzt.
00:10:29: wir starten jetzt so rein.
00:10:32: es ist eigentlich krass.
00:10:33: mir ist aufgefallen dass du noch nie bei Stacheln und Herz warst.
00:10:37: Ja, ich habe mich auch gefragt als du mich eingeladen hast worüber ich rede denn ich hab ja erstmal in den Kontexten in denen ihr arbeitet sehr viel Sympathie und wir haben ja viele Netzwerkmitglieder die so im Bereich da sind.
00:10:52: aber ich würde mich jetzt prinzipiell mit meinem Account dann nicht aktivistisch einordnen.
00:10:58: Deswegen bin ich sehr gespannt wo sich unsere Reise hinführt.
00:11:03: Ich mag es tatsächlich auch nicht, wenn Menschen mich Aktivistin nennen.
00:11:06: Also ich kann die Assoziation nachholen...
00:11:08: Zehn Sekunden im Podcast!
00:11:12: Schon kannst du wieder rausgehen.
00:11:16: Nein das war gar nicht so auf dich zu tun.
00:11:19: Ja.
00:11:19: Nee, ich dachte nur gerade so, dass wird mir oft zugeschrieben.
00:11:23: und dann denke ich so als so Aktivisten hat sowas Kim Verrisches und ich weiß da sich so wahrgenommen werde für mich selber nicht so und gleichzeitig Dafür Aktivistinnen genannt und diesen Titel zu bekommen, da denke ich auch.
00:11:37: also dafür ist mein Leben irgendwie ein bisschen zu bequem.
00:11:41: Und dafür lebe ich irgendwie zu gesichert und das was ich tue ist jetzt... Also aktivistisch fühlt sich vieles gar nicht so an aber ich weiß noch gar nicht ob Aktivismus dich so gefährlich anfühlen muss.
00:11:51: Naja egal!
00:11:52: Ich weiß jetzt auch nicht ob das so ein Amt ist was man sich anziehen kann.
00:11:58: Ich finde schon, dass du ja super viel auch mit den Positionen in die Öffentlichkeit gehst und ja auch dein Gesicht dafür hinhält.
00:12:05: Und damit ja auch deine Laune und deine Nerven dafür bereitstellt, das Menschen mit dir über Sachen reden.
00:12:13: Das ist für mich erstmal eine super wichtige Tätigkeit, die ich im aktivistischen einordnen würde.
00:12:21: Dass man quasi einen Gegenpol bekommt Ich spreche jetzt für Leute oder ich spreche, jetzt für eine Position.
00:12:28: Und ich bin eben auch gesichert und habe mein Rückgrat und hab ne Settel, dass sich das auch kann, dass mir gerade auch wenig passieren kann.
00:12:36: Ich finde, das sind super wichtige Rollen in diesen Kontexten weil grade wenn es ja um Macht geht oder sowas dann haben systemisch die Unmächtigen ein Problem solche Positionen hinzubringen, weil die halt am Allerschnellsten abgesägt werden können.
00:12:57: Ach danke du, das fängt gut an!
00:12:59: Du darfst bleiben.
00:13:00: Aber es soll ja gar nicht so viel um mich gehen sondern mehr um dich heute und du hörst unseren Podcast, du weißt was jetzt kommt?
00:13:08: Wir würden gerne drei Dinge von dir hören die man nicht über dich googeln kann.
00:13:17: Ich habe letztens eine Folge gehört... Das würde ich zu diesem Kontext mit beisteuern.
00:13:24: Freue ich sehr.
00:13:24: also drei Dicke die man sich über mich googeln.
00:13:28: Man kann, das werde ich aber auch nicht verraten.
00:13:31: Eigentlich nichts familiäres über mich googeln.
00:13:34: Wie viel?
00:13:35: im Kirchlichen Kontext ist es ja immer so wichtig dass man sich vorstellt als guter Ehemann und wie viele Kinder man hat?
00:13:41: So also ich bin verheiratet unter zwei Kindern die Information ist raus.
00:13:45: Also sonst wird man da nicht soviel finden.
00:13:49: Das zweite was man aber finden kann wenn man sich anstrengt ist mal bei einem Band Contest eine Elektroband gegründet habe, um mitzumachen.
00:14:02: Ich dachte mir das kann ja gar nicht so schwer sein weil mein ganz erkenntnisstand über Elektro war... Mein Vater hört Scooter
00:14:12: und
00:14:14: Punkt Es war eine steile Lernkurve, es waren die Steine Lernkurve das zu machen.
00:14:22: Genau, den Bentennamen sag ich lieber nicht.
00:14:25: und dritte Sache... Ist
00:14:27: ja schon schön wenn du dem Bentennam sagen würdest?
00:14:30: Ich sage ihn dir nachher!
00:14:31: Und muss vielleicht mal aufräumen.
00:14:35: und die dritte Sache die man nicht immer mich googeln kann ist natürlich schwierig Weil danach sind sie alle Googlebar.
00:14:50: Mein größter Lifehack in meinem Leben ist, den Friseurtermin am Ende des Friseurtermins auszumachen und das hat geführt dass meine Bad Hair Days im Jahr enorm zurückgegangen sind.
00:15:02: Alle sechs bis acht Wochen bei Michael im H-Atelier in Trier.
00:15:08: probs gehen raus.
00:15:11: Das hat die letzten fünf Jahre mein Leben erleichtert.
00:15:15: Bester Lifehack überhaupt.
00:15:16: Das ist
00:15:17: voll gut, das nehme ich auf jeden Fall mit.
00:15:20: Ich hasse es
00:15:21: irgendwann so viel.
00:15:24: Und ich nehme das auch mit für einen Zahnarzt.
00:15:27: Jetzt geht
00:15:27: das Jahr wieder zu Ende und ich sammel meine Stämpelchen... Und jetzt, wo du das gerade sagst, die fragen mich dann auch.
00:15:34: Wollen sie schon mal einen Termin?
00:15:35: Ach nee!
00:15:36: Ach Quatsch und dann krieg ich es wirklich nicht hin.
00:15:38: also...
00:15:39: Ich habe ein anderes Problem.
00:15:41: Ich bin aus dem Tag gekommen weil sonst war Zahnreinigung und genau die Stempelchen abholen immer am selben Tag.
00:15:49: da bin ich aus einem Tag gekommen.
00:15:50: Jetzt ist Anfang des Jahres Zahn-Reinigungen und irgendwann am Ende des Jahres ... der andere Termin und ich habe mir jetzt seit drei Jahren schon vorgenommen, das wieder zu synchronisieren.
00:15:59: Deswegen nicht den Termin vorzumachen.
00:16:00: Jetzt stehe ich nämlich auch wieder von der Herausforderung... Es ist Ende des Jahres!
00:16:05: So ein Mist!
00:16:07: Ja, dem ja.
00:16:07: Das
00:16:10: sind auch so Gespräche die...
00:16:13: Ich mache meine Zahnreinigung.
00:16:20: Ja, schön!
00:16:23: Okay, bei mir ist die Zahn-Reinigung zusammen mit Stempelchen abholen?
00:16:28: Das habe ich noch im Griff.
00:16:31: Ansonsten muss ich nicht so oft zum Fusör oder zu Fusören und nehme das trotzdem mal mit.
00:16:38: Vielen Dank, schon richtig was gelernt!
00:16:44: Zwischen Zahnreinigung und Zahnraddämpel holen und zu Maike oder Mareke in Trier gehen...
00:16:50: Maike?
00:16:51: Maike.
00:16:53: Verlinken wir sie in unseren Schaunen.
00:16:57: Warum nicht, wer wohnt schon in Trier?
00:17:01: Schon ein paar Leute.
00:17:05: Ich habe letztens ein Foto aus Trier bekommen.
00:17:08: Man musste dafür vierzig Euro zahlen.
00:17:11: Oh!
00:17:13: Das ist super lieb, Sarah, dass du hier bist und nicht wobei schaust.
00:17:16: Freu ich mich, danke.
00:17:17: Nee
00:17:18: auf dem Foto war nicht ich drauf sondern einer Person die am zweithäufigsten das Auto fährt, das auf meinen Namen
00:17:26: gemeldet
00:17:27: ist
00:17:28: Verlinkt in den Show Notes.
00:17:29: Ich verlinke der Sohn nicht in den show notes!
00:17:35: Okay, ja also... Intrier gibt es auch hoch jetzt.
00:17:42: Das ist zumindest mit Sitzintrier im Epressum glaube ich so angemeldet.
00:17:47: Magst du kurz erklären?
00:17:50: Gibt es eigentlich Menschen, denen ich wissen, dass du Tobias Sauer heißt und denken, du heißt Rohr jetzt?
00:17:54: Ja, ich bekomme sehr viele E-Mails mit sehr gehörter Rauch.
00:18:01: Und tatsächlich wurde meine Mitarbeiterin die Lisa Fellwinger auch schon... Ich dachte irgendwie bei mir ja Tobias Rohr ist jetzt so, dann bekommt sich das durcheinander.
00:18:14: aber nee sie hat bei mir angefangen ein zwanzig und sie bekommt auch E-mails.
00:18:20: Sehr geehrte Frau Rauch.
00:18:22: Also, weder Nachname noch Beziehungsstatus ist korrekt?
00:18:28: Aber ja, das weiß ich nicht.
00:18:30: Das passiert wohl.
00:18:31: Ruach ist auch Autokollektur für Rauch, dabei steht Ruach eigentlich für sowas Wunderbares und zwar die weibliche Schöpfungskraft Gottes im ersten Testament... war Wüst und Wür, dann schwebt der Geist Gottes über die Urflut.
00:18:48: Und das ist Ruach!
00:18:49: Und dieses Motiv von Wind als irgendwie beifangend von Epiphanien, von Gotteserscheinungen zieht sich durch eine meine Lieblingsstelle des leise Säuseln in, ich glaube, Einskündigen, Einsenneunzeln oder so.
00:19:07: Wo Elia am Berg ist, das ist wunderbar... Der Windhauch, so heißt ja auch der Podcastin.
00:19:16: Ich habe dieses Windmotiv als etwas was man nicht sieht doch da ist und wenn man genau aufpasst auf spürbar fand ich einen mega guten Namen für diese Idee davon Leute zusammenzubringen um Kirche im Bereich von Innovation und Transformation zu beraten und mittlerweile eine Verlag zu haben.
00:19:39: Dann war ich das erste mal in Bayern Ja später und dann haben sie gekichert stellt sich raus im ruhig ist eher so eine zwielichtige Person in bayerischen.
00:19:51: Das hat gar nichts mit dem
00:19:54: zu
00:19:54: tun,
00:19:55: ich dachte halt jeder kann hier brächt.
00:19:57: manchmal ist das ja hat man so ein hybris.
00:19:59: ne wenn man seinen eigenen Stachel sind genau sondern dafür steht ruch genau.
00:20:05: wir sind Beratung Verlag und Netzwerk.
00:20:08: Das heißt, es ist so aus der Beratung gekommen.
00:20:11: Ich bin von der Profession Herr Katholscher Theologe.
00:20:14: Haben wir die schwierigen Themen jetzt auch abgearbeitet und ... Hast du gesagt?
00:20:19: Er trägt
00:20:20: dann Sonne, die Fans sind umzugehen!
00:20:22: Ja, kann sich da nur herausarbeiten.
00:20:25: Und
00:20:26: proaktiv direkt waren sie.
00:20:29: Es hat sich so ergeben nach meinem Studium und der Vorstand dass wir ein paar Projekte hatten und dann auch zu sagen ja gibt man die auf und dann macht man die weiter daraus isst Ich bin da sehr dankbar.
00:20:39: Eine Unternehmung geworden.
00:20:40: im zehnten Jahr, nächstes Jahr feiern wir Zehnjähriges mit vielen Projekten die wir gebaut haben und seit dreiundzwanzig leitet Lisa unseren Verlag.
00:20:56: der ist so aus unserem Store also aus dem Material.
00:20:58: Und wie wäre es wenn man mal das hätte Idee herausgekommen?
00:21:02: Wir publizieren für Glaubensnah und Kirchentferner Menschen.
00:21:05: Und dahinter steht eigentlich schon immer die Idee eines Netzwerkes, also Leute zusammenzubekommen und die zu unterstützen Reibung aufzubauen und eigentlich Infrastruktur zu bauen dafür dass sie bleiben.
00:21:18: denn ich meine da passt es ja schon irgendwie auch in diesen Podcast mit rein.
00:21:23: Ich habe jetzt vielleicht nicht den Account wo ich die meiste Öffentlichkeit für irgendwelche Themen setze aber ich glaube was Roach jetzt gut kann Kontakt ist, wir sind ein ökumenisches privat finanziertes Netzwerk und wir schaffen Infrastruktur auf den Leute bleiben können.
00:21:40: Also wenn sich Leute aufregen über einen Podcast dann funktioniert das super gut in kirchlicher Struktur da irgendwie zu sagen dass der nicht mehr existiert.
00:21:48: aber ich kann sagen naja da steckt halt mein privates Geld drin.
00:21:53: also es ist eine gewisse Schutzfunktion funktioniert ja leider auch in anderen politischen Kontexten.
00:22:00: Gut, aber prinzipiell zu sagen auch wenn irgendwelche Machtdebatten kommen oder das darf man so nicht machen.
00:22:07: Oder so kann ich ja mal sagen naja wir sind erstmal eigenständig tätig in den Sachen die wir tun und das hilft unseren Creator schon dass sie eben Orte haben die nicht abhängig sind von anderen Leuten das ist bestimmt können sondern quasi ihre eigenen Sachen drin haben und durch die Synergie Effekte die kommen.
00:22:26: also es reicht Das Podcast hosting, das Podcast Studio.
00:22:32: Wir haben einen gemeinsamen Eventkalender wir gehen jetzt Richtung Livestreaming mit dem nächsten Buch was bei uns im Verlag erscheint.
00:22:39: also wir bauen uns halt die Struktur auf so dass wir handlungsfähig bleiben und auch nicht von anderen Plattformen oder sowas abhängig sind.
00:22:45: sodass das sind so die Sachen und wir waren Anfang an Gott sei Dank kein Social Media Netzwerk sondern schon immer eigentlich ein Netzwerk von Leuten und viele sind vielleicht auch gar nicht so sichtbar, aber ich glaube die so diese Netze spannen.
00:22:59: Diese Unterstützungsnetze spannen und voneinander wissen und Informationen austauschen das ist das was so oft fehlt und was innerkirchtlich in einer Konfession schon fehlt und ökumenisch eigentlich nie vorhanden ist.
00:23:12: So und das genau machen wir so.
00:23:16: Das finde ich total spannend weil gerade dieses machtkritische und nicht in den Strukturen sein, und nicht von den Strukturern abhängig sein.
00:23:25: Das finde ich ist ja auch in gewisser Form mein Vorteil, den ich habe.
00:23:32: Es war so witzig!
00:23:33: Letzte Tage meinte mein Kind zu mir als ich irgendwie gesagt habe, in so einem Nebensatz nachher... Und ich arbeite hier auch für die Kirche, guckt mein eigenes Kind mich an und sagt Mama.... Du arbeitest doch nicht für die Kirche, du arbeiteste auch für die VWM und da machst du ein Podcast.
00:23:47: Und weißt auf Rassismus hin und so.
00:23:49: Du arbetest dann nicht für den Kirch, das war völlig absurd!
00:23:52: In der Wahrnehmung meiner... Also wenn mich Leute fragen was meine Mama macht, dann sag ich noch nie gesagt dass du für die kirche arbeitst.
00:23:59: Ja mein kleiner Sohn sagt Ich arbeite für die Post weil ich manchmal hier Pakete noch mache.
00:24:06: Auch schön Ja,
00:24:09: aber ich glaube so die letzte Ecke bauen.
00:24:13: Ich habe ja auch schon viel mit Gesprächen von dir profitiert.
00:24:17: Wir kennen uns ja auch super lange und sind uns da bei dem Weg gelaufen.
00:24:21: Und ich sehe Leute in Account-Zahlen an mir vorbeirasen und so.
00:24:27: Aber diesen Kontakt zu haben, dass Leute darauf vertrauen das wenn du denen was sagst, dass es wahr ist und dass Leute dir auch vertrauen, dass sie dir etwas sagen können.
00:24:37: Also da bin ich sehr dankbar und dem mit dich drüber, dass ich diese Position mittlerweile habe glaube ich ganz gut.
00:24:45: Und deswegen auch ganz gut an manchen Stellen auch schon intervenieren konnte und auch im Hintergrund auch sagen könnte was ich in bestimmten Sachen kritisch sehe oder sowas.
00:24:54: Das hat einen gewissen Impact.
00:24:56: Ich glaube das funktioniert halt dadurch, dass man Infrastruktur aufbaut.
00:24:59: Dass man nicht den einzelnen Account und hier ich bin der Teufel der euch zu jedem Thema etwas sagen kann.
00:25:07: Bin ich vielleicht auch gar nicht die Person und ich habe selber einfach so viel gelernt auf dem Weg.
00:25:12: Und deswegen würde ich jetzt auch nicht alle Aufsätze immer gleich schreiben, aber zu sagen was ich schon kann ist mit dieser Firma und diesem Vehikel etwas zu bauen, was eine gewisse Beständigkeit in all dem wie beständig gerade Wirtschaftsunternehmen sind.
00:25:27: Hierher kommt so.
00:25:28: Na ja, und wie wichtig dann auch eine strukturelle Unabhängigkeit ist um auch einen gewissen Safer Space zu gestalten?
00:25:35: Also nicht abhängig sein von Strukturen das ist schon auch das was ich bei der VAM auch wahrnehme.
00:25:42: letztens hat jemand es mir gesagt in einer hochrangigen kirchlichen Position die VAM gehöre doch der E-Kirche im Rheinland.
00:25:50: Ich sag ne aber die steht ja in Wuppertal Nicht die alleinige Wahrheit.
00:25:57: Der Kölner Drum gehört auch der E-Ki, oder?
00:25:59: Ja genau, steht auch rein!
00:26:02: Ja ja schön das hätte ich darauf sagen sollen.
00:26:04: Schade!
00:26:06: Ja merke ich mir fürs nächste Mal aber das fahre ich nochmal so interessant in der Wahrnehmung.
00:26:11: also es war jetzt nicht jemand aus der Eki die das gesagt hat aber ist ja auch egal.
00:26:16: jedenfalls Fand ich das so interessant?
00:26:19: Nein.
00:26:23: Ich weiß auch gar nicht, ob ich das alles ... so sagen könnte öffentlich und auch Kritik äußern könnte, wenn ich in Abhängigkeitsstrukturen stecken würde zu Landeskirchen generell oder zur EKD.
00:26:37: Und Merkel ist auch bei gewissen, bei manchen Fahrpersonen, dass sie aufgrund ihrer Abhängigsstruktur zurückhaltender sind in der Öffentlichkeit selbst wenn sie verbeamtet sind.
00:26:48: das finde ich wirklich schon beachtlich Und das bietest du ja im Prinzip auch.
00:26:55: Du willst einen sicheren Ort für Menschen... geben und strukturieren, um auch gewisse Themen zu platzieren die du vielleicht nicht so platziert könntest.
00:27:08: Und auch gerade nicht so den Raum für andere bieten könntest deren Stimmen ja auch durch Rohrhoch jetzt laut werden und sichtbar werden und öffentlich werden.
00:27:18: Das wird alles nicht funktionieren wenn ihr in Abhängigkeitstrukturen stecken würdet.
00:27:24: Du hast das bestimmt auch schon gehört.
00:27:25: es gibt da die kirchliche Drohformel.
00:27:30: Du Sarah, mir ist zu Ohren gekommen.
00:27:33: Das Folgen ist das sauer aufgestoßen... Also ich hab damit gar kein Problem.
00:27:38: Für mich ist es voll fein und ich finde deine Arbeit richtig gut.
00:27:40: aber es gibt da Leute die sagen so ne also nur dass du das mal gehört hast.
00:27:47: Und die Namen der Leute werden ja auch nicht genannt?
00:27:48: Ja natürlich
00:27:49: nicht.
00:27:49: Dann gehört dazu dann
00:27:51: auch.
00:27:53: Liebe Grüße gehen raus!
00:27:58: Wo sehr viele Leute sich, wenn diese Formel so stimmt, geärgert haben.
00:28:06: Dass im Winter auch Podcast.
00:28:09: ich immer wieder thematisiere dass territorial alle gemeinte Tod ist weil sie auf kirchliche Sozialisation baut.
00:28:15: das weiß jeder in Kirche Das ist jedem klar in Kirchen.
00:28:19: es gibt Versuche das zu retten aber jeder weiss dass das erstmal nicht so ist.
00:28:24: Ja und mittlerweile ist dieser podcast nicht mehr in kooperation mit der midi erstaunlicherweise.
00:28:30: Also solche sachen gibt es und das genau dass man halt sagen kann ja dann mache ich ihn alleine weiter weil guess war davor gab's ja auch kein geld.
00:28:37: also, Das bekommen wir schon ganz gut finden dass das hosting ziehen wir durch oder das andere, was ich auch schon gehört habe.
00:28:45: Da sind wir wieder bei Ökomene und Breitaufstellen dass dann weil wir bei es war nicht immer einfach mal gesagt haben naja wir werden Parthapio nicht portraitieren Kapuzinament weil selbst die Akten des Vatikanen ihnen missbräuchlichen Verhalten vorwerfen.
00:29:04: also das muss man auch erst einmal schaffen dass man das in dieser Akten mitreinschaft und dann öffentlich so.
00:29:11: Und dann habe ich auch gehört, dass er ja nicht aber einig im Kapuziner-Ordnen würden, ruhig ganz kritisch sehen und so.
00:29:18: Dann muss man sagen wie schön, dass ... In der Beratungstätigkeit ich inhaltlich einen inhaltlichen Standbein habe, aber nicht von den Auftraggebenden.
00:29:30: Das differenziert so.
00:29:31: Ich hab schon mit Methodisten und Adventisten verschiedenen Landeskirchen und verschiedenen Bistümern gearbeitet.
00:29:41: Und im Dachraum herum, also immer wenn es deutschsprachig ist so... Und das gibt diese Freiheit da drinnen.
00:29:47: Also ich werde nicht lügen so!
00:29:48: Ich würde auch gerne Kirchensteuerfinanzierung direkt haben.
00:29:53: Wirtschaften hat halt auch seine Vor- und Nachteile.
00:29:56: Aber das ist schon die Unabhängigkeit gegen so Drohsachen Stabil wird.
00:30:03: und das andere was du gesagt hast, auch in Abhängigkeitsverhältnissen selbst beamtet.
00:30:08: Und selbst einem kann nichts passieren ist man so stumm... ...und dafür habe ich auch schon mehr Ärger bekommen.
00:30:15: Ich bekomme erstaunlich viel Ärger!
00:30:17: Also da hat sich auch schon mal jemand darüber geärgert einen großen Blockartikel weil ich gesagt habe naja ich glaube Innovation kommt nicht aus einem System.
00:30:25: Also auch selbst meine Mitarbeitenden hier oder ich bin ja in der Fahrtabhängigkeit meiner Entscheidungen.
00:30:31: Und wenn ich jetzt sagen würde, Ruach wird jetzt komplett anders, würde das nicht funktionieren weil es ist so wie meine Entscheidung gerade laufen und deswegen glaube ich dass Innovationen im System immer jemandem braucht, der drin ist und die Kontinuität bietet und jemand von außen, der ein bisschen zieht und zerrt Und jemand, das wirst du ja bestimmt auch schon festgestellt haben.
00:30:55: Du kannst als Außenstehender viel klarer und viel präziser etwas sagen weil die im Zweifel mal sagen können okay danach geht die Person wieder und wir können das hier machen Und ich finde, das ist aber auch eine wichtige Referentenrolle.
00:31:11: Dass man das dann auch aushält, dass man gehasst werden könnte in diesem Moment wenn man das sagt und es braucht genau die Leute aber drinnen, die sagen Ich teile diese Position und ich sehe das auch so und ich lade dich ein und ich sorg dafür, dass du nochmal kommen kannst und ich sage dafür, daß der Prozess so begleitet wird.
00:31:27: So und ich glaube dieses Tandem Das ist dann letztendlich das was die Innovation bringt.
00:31:33: einer alleine kann das nicht machen.
00:31:35: also Du wirst Du wirst überall herumlaufen können und richtig tolle innovative Arbeit machen.
00:31:41: Und in der Fam bist du eine der Mitarbeitenden so geschätzt und sowas, ne?
00:31:46: Weil da immer auch die Beziehungsebene reinkommt und man pisst seinen Chef nicht ans Bein oder seiner Chefin.
00:31:51: So das ist ja auch in Ordnung weil sonst würde ihr auch dass nicht funktionieren mit einander.
00:31:58: Also deswegen glaube ich, dass dieses... Dass immer auch Input von außen braucht für Veränderungen ... im Kleinen wie im Großen,
00:32:08: so.
00:32:10: Ja und war auch ein Learning für mich... Ich war eigentlich immer eine Person die gerne von allen geliebt wurde.
00:32:15: Das glaubt man mir gar nicht mehr heute aber ich kann damit mittlerweile ganz gut umgehen dass es nicht so ist.
00:32:21: Ich habe mir das irgendwann auch so auf die Fahne geschrieben,... ...dass ich dachte okay, ich muss das auch ein Stück weit machen.
00:32:29: also wenn ich versuche schon immer, dass die Leute motiviert raus gehen.
00:32:35: ich mag nicht der Referent sein, der die ganze Zeit mit Negativbeispielen kommt und sagt wo man etwas falsch macht.
00:32:41: Ich finde das richtig äh grüßig raus.
00:32:44: Ich find es richtig ätzend weil da sitzen ja schon Leute und die wollen...die kommen mir dahin und die werden bestimmt wegen irgendwas auch genervt sein von dem was ich sage.
00:32:53: aber prinzipiell kommen dir hin weil sie in den Bereitschaft haben etwas zu hören und etwas zu verändern.
00:32:58: wenn ich nie die ganze zeit nur sage was alles schlecht läuft dann gehen die ja danach aus und sind ja nicht schlauer also als ich.
00:33:05: Ich finde schon bei aller Ehrlichkeit ist mir immer wichtig, keine Ahnung die mit mir gearbeitet haben können das ja dann widerlegen oder bestätigen.
00:33:15: Dass die Leute rausgehen und sagen ah jetzt habe ich eine Idee oder jetzt bin ich motiviert oder das würde mir helfen so dass sie es halt danach besser machen oder eine Möglichkeit haben zu sehen was sie verändern könnten.
00:33:28: Ja, ich finde da muss man ja nochmal differenzieren.
00:33:30: Also das ist jetzt nicht das was in einem neunzig Sekunden Real gut ankommt zu differenzieren.
00:33:36: Ich glaube also ich kann auch Menschen verstehen die mich der durchaus anders wahrnehmen als im Podcast oder im Workshop oder im Seminar und dafür liebe ich auch diesen Podcast weil er dann doch ein bisschen differenzierter ist als all das was so auf Instagram geschieht.
00:33:53: aber das macht mich auch zunehmend nachdenklich Weil ich ja schon auch, also für mein Kind erzählt ich Arbeiter nicht.
00:34:01: Für die Kirche sehe ich mich ja trotzdem auch als Teil der Kirchen.
00:34:07: Ich bin ordiniert in der Evangelische Kirche im Rheinland.
00:34:09: Also man kann mir jetzt auch nicht völlige Unabhängigkeit zuschreiben und auch der VEM natürlich nicht das ist schon klar.
00:34:17: aber ne... größere Freiheit, als wenn ich direkt dort arbeiten würde und ich will mich da auch gar nicht ganz rausnehmen.
00:34:24: All das was ich tue und sage ist ja Kritik von innen heraus und zwar nicht um zu ärgern sondern im Prinzip genau das was du auch tust irgendwie an den Kern zu appellieren, an denen ich glaube und auch mir Gedanken darüber mache.
00:34:39: Was kann eine Kirche oder was kann unsere Glaube in Zukunft sein?
00:34:43: Und welche Rolle sollten wir da spielen?
00:34:44: Und wie sollten wir uns auch selber macht kritischen im Blick nehmen?
00:34:46: das ist natürlich auch nochmal schwerpunkt.
00:34:49: wenn uns wenn uns Gott kirche und Glaube egal wäre würden wir den scheiß hier nicht machen.
00:34:55: ja
00:34:56: Also das ist ja, ne?
00:34:58: Aber das denken ja manche Leute.
00:35:00: Ich glaube, manche Menschen sehen... Es ist sehr
00:35:01: viel einfacher Kirchenkritik zu machen wenn man nicht prinzipiell davon überzeugt ist dass Gott existiert.
00:35:07: so dann wäre es viel einfache Kirchen Kritik zu Machen.
00:35:13: Man könnte Sachen schreiben wunderbar aber ich kann für mich sprechen so ich bin.
00:35:19: ich glaube dass Gott Existiert und ich Glaube Dass Das Ein Unterschied machen kann ohne zu sagen, dass damit das Leben besser wird.
00:35:27: Aber für die Offenheit da zu sein?
00:35:30: Ich glaube, dass es Menschen Spiritalität und Glaube wieder als Ressource für eigenes Leben entdecken können.
00:35:37: Und dass es nicht durch kulturelle Schranken verschränkt wird uns ins Private unverfügbare geschoben ist, sondern dass es total lohnend ist sich die Frage zu stellen wie gucke ich in die Welt und welche Idee stelle ich an deine so hohe Stelle das sie all meine Handlungen leitet.
00:36:00: So dass es Total sinnvoll ist egal ob Gott existiert oder nicht sich darum zu kümmern Und ich denke Gott existieren und dann deswegen mache Ich das.
00:36:07: und wenn ich diese Überzeugung nicht hätte?
00:36:11: Also es gibt genügend Gründe wie man Köche kritisieren könnte ... ohne den Ansatz zu haben, dass eine Transformation sinnvoll wäre.
00:36:20: Das ist viel einfacher!
00:36:23: Ja und gleichzeitig steckst du ja dann doch in von Netzwerkungen... mit NetzwerkpartnerInnen die doch auch kirchlich etabliert sind zum Beispiel dem Herderverlag.
00:36:34: war das jetzt nicht eine fantastische Überleitung?
00:36:36: denn deswegen kam ich ja darauf dich einzuladen weil du von deinem neuen Buch mir geschrieben hast und ich dachte wow, lass uns doch bevor ich dir was verspreche nachdem du mir ein Belegexemplar zugeschickt hast.
00:36:53: Und das auf dem Stapel der Bücher landet für die den ich noch verschuldig bin an Werbung.
00:37:00: Lass uns einfach direkt einen Termin ausmachen und diese Woche nochmal über dein Buch sprechen.
00:37:04: dann habe ich das auch von meiner To-do-Liste und es ist einfach schön mit dir zu sprechen.
00:37:09: also Ein großer katholischer Verlag, Herder mit dem du zusammenarbeitest.
00:37:14: Obwohl
00:37:15: du selber
00:37:15: oder ihr selber einen Verlag habt und mit diesem ... der kannst du gleich noch gerne auch etwas zu sagen aber er richtet euch oder du richtest dich mit dem Buch aus auch auch ausdrücklich an Menschen die der Kirche fremdeln, also auch außerhalb der Bubble zu kommen.
00:37:35: Das habe ich auch schon beobachtet als wir uns letztes Jahr bei der Frankfurter Buchmesse getroffen haben und ich festgestellt habe, wo ist denn jetzt hier bei den kirchlichen Verlagen Ruhrach jetzt geblieben?
00:37:50: Bei der Frankfurter Buchmesse gibt es einen Gemeinschaftsstand von vielen kirchlichen Verlagen und davor die Jahre wart ihr immer Teil davon.
00:38:01: raus da zu gehen und euch woanders zu positionieren.
00:38:05: Was ja auch für so einen kirchlichen Verlag vielleicht, wenn man so strukturell miteinander vergemeinschaftet ist, an dem Stand vielleicht auch schwieriger ist für euch aufgrund all dessen was wir jetzt besprochen haben, vielleicht einfacher ist?
00:38:17: Und diesen Schritt habt ihr gewagt!
00:38:19: Auch so out of the box raus aus der Bubble Das macht ihr, glaube ich dieses Jahr auch wieder.
00:38:28: Das heißt das funktioniert auch und das ist auch der Plan mit deinem neuen Buch.
00:38:33: Und da würde mich aber trotzdem so generell interessieren.
00:38:40: Funktioniert das wie funktioniert das?
00:38:43: Was funktioniert vielleicht auch darüber hinaus?
00:38:45: also raus zu gehen und dann reden wir natürlich gleich noch über dein Buch.
00:38:50: Ich stelle Tiroi auf weil eigentlich steckt dahinter die Kernthese meiner Magisterarbeit.
00:38:57: Die ist, dass es eine Lücke gibt zwischen Menschenmachen Erfahrungen von Gott und kathetische Angebote.
00:39:09: also jetzt sehr plakativ.
00:39:11: aber das heißt wenn jemand zu irgendeiner Gemeinde käme egal welche Konfession und sagt hey ich habe Gott erkannt können wir reden.
00:39:20: dann sagen alle geil mega kommt vorbei.
00:39:24: und dann gibt es ganz tolle Angebote, Glaubenskurse oder Weisung was auch immer so.
00:39:32: Aber
00:39:33: ist
00:39:33: fehlt Handwerkszeug um Leute erstens darin zu motivieren also Transistenzbewusstsein zu stimulieren, zu sagen guck mal da könnte etwas sein kümmer dich um deine Spiritualität.
00:39:45: Und es fehlt auch Leute Es fehlt auch Handwerkzeug Leute auf dieser Reise auch zu begleiten.
00:39:53: Wir haben ja als Verlag-Slogan Entspannspiritualität entdecken, weil ganz oft ist diese Begleitung ja auch immer festgesetzt auf.
00:40:02: Naja also es wäre schon gut wenn du Tridentare schreiben könntest, weil ansonsten könnten wir schlecht weiterarbeiten ne?
00:40:09: Also es gibt schon so eine.
00:40:11: Ich begleite dich Wenn Du dahin gehst wo ich Dich gerne hätte.
00:40:14: Das ist dann mal weiter Mal näher aber da steckt er schon drinne und das ist das ja auch wie wie ich berate und woran ich arbeite.
00:40:23: Und ich glaube, wo auch die Kompetenzen liegen in unserem Haus ist genau diese Zielgruppe anzusprechen.
00:40:31: wir nennen sie beim Verlag Glaubensnahem Kirchenfern.
00:40:35: also die Leute die sagen Ich glaub ja an Gott aber nicht so wie die Kirche das sagt.
00:40:39: oder ach krass Ja Achtsamkeit und sowas ist mir schon wichtig ne?
00:40:43: Die werden alle nicht gehört!
00:40:46: Das ist ja faszinierend und ich würde auch sagen es liegt halt daran.
00:40:50: Also die Sprachunfähigkeit anderer liegt an der eigenen Sprachundfähigkeit.
00:40:53: Wir wissen nicht, oft als Kirche was wir glauben, was für uns wichtig ist weil es auch ganz lange nicht eingefordert worden ist.
00:41:05: also niemand hat eingefördert ein Glaubensbekenntnis abzulegen also ein persönliches.
00:41:10: Man sieht es auch in der Kirchengeschichte ja.
00:41:13: Also alle Reformbewegungen, die sich seit der Urkirche in egal welche Richtung haben immer den Narrativ dass sie sagen schaut mal ihr habt die ursprüngliche Jesus-Botschaft nicht beachtet ihr müsstet mehr Wert hier drauf legen.
00:41:31: innerhalb der katholischen kirche läuft das über Ordensgemeinschaften.
00:41:34: also Franziskus kritisiert schon früh die Kirche die Benektina die Wüstenväter die Dominikaner, die Vincent von Paul und so.
00:41:43: Also da läuft es eher so innerkirchlich ab und in der evangelischen Tradition oder auch in den Reformprozessen ist ja auch die große Sache von Luther auch zu sagen naja guck mal ihr macht das gar nicht mehr so wie es sein solltet.
00:41:55: und dann in dem protestatischen sagt Adam Smith genau dass gleiche wieder.
00:41:59: ne?
00:42:00: Es kommt immer wieder auf diesen Punkt darauf.
00:42:02: Ihr kümmert euch eigentlich gar nicht um den Glauben.
00:42:04: und wo für mich persönlich auch so ein Haar-Erlebnis war war Schleiermacher die Predigten, die er schreibt.
00:42:11: Steiermacher versucht ja das universale Christentum zu erklären also das Christenturm mit Begriffen des Universalismus irgendwie verständlich und seine Predigt fängt an Anfang des zwanzigsten Jahrhundert glaube ich mit.
00:42:26: eine Sache muss sich noch offenlegen.
00:42:30: Ich hoffe ihr habt es nicht in meiner Sprache gemerkt.
00:42:32: aber ich bin einer dieser.
00:42:36: Und da wurde mir so klar, guck mal in der Ultramontanzeit also in der Zeit wo man immer auch zurückguckte große Volkskirche häusenreich und so.
00:42:43: Da selbst da war es eine Differenz zwischen kultureller Religiosität und persönlichen Glaubenszeugnis und das ist nicht eingefordert oder nicht immer eingeforderter in einer großen Masse.
00:42:57: So und das tragen wir im Prinzip immer noch weiter bis jetzt.
00:43:05: was ich gerne machen würde, ist den Leuten zeigen.
00:43:08: Dass wenn ich mich mit der Spiritualität und dem Glauben beschäftige... Ich eine Ressource bekommen kann für mein Leben, egal wo das hinführt.
00:43:18: Ich bin davon überzeugt es gibt nur einen Gott.
00:43:20: Wen sollen sie finden?
00:43:21: Ich glaube nicht an den Teufel so!
00:43:25: Ich glaub auch nicht dass Gott sich manchmal maskiert und Menschen in die Irre führt.
00:43:29: Sondern ich glaube, dass es in jedem Menschen eine Zugkraft zum Guten ist gibt, die wir Gott nennen.
00:43:35: Wo es sich lohnt darauf hinzuhören und sie zu folgen.
00:43:37: aber unabhängig davon lohnt es sich immer auch, sich die Frage zu stellen wie gucke ich in die Welt und bin nicht bereit was zu entdecken.
00:43:45: Und ich glaube da ist die große Sprachunfähigkeit unserer Kirche und unsere Kirchen und auch unser Institutionen weil sie eben aus einem Bereich kommt wo das nicht angefragt ist.
00:43:55: Wo die Leute über Taufe eben ganz schnell in ein System oder über Bekenntnis und Familie eine ganz schnelle in ein system kam was kathetisch wirken konnte.
00:44:03: Das heißt diese frage will ich das machen?
00:44:05: Oder nicht?
00:44:06: hat sich super wenig gestellt.
00:44:09: Und das ist das so, in dem wir arbeiten.
00:44:12: Deswegen ist es für uns nur die sinnvolle Variante auch zu sagen Wir müssen das was wir ausprobieren mit Rückgrat ein christlichen Verlag machen ohne die Leute immer mit Jesus zu nerven.
00:44:27: Also eine Transparenz zu haben da drinnen Das muss funktionieren.
00:44:32: außerhalb von dem was Kircheinstruktur zu bieten hat Scheitern wir in unserem Anliegen, also wenn das nur für christliche Buchhandlung sind wir sowieso zu wenig fassbar.
00:44:45: Deswegen haben wir da jetzt auch keinen drinnen so.
00:44:47: aber die Projekte müssen da funktionieren unsere Verlagssachen mussten funktionieren.
00:44:52: Unsere Lesungen müssen funktionieren und unser Tor müssten da funktioniern.
00:44:55: Das ist der Bereich indem wir gerne hin wollen.
00:45:00: Ich finde es immer wieder faszinierend wenn du das so erzählst wie viel Du stand beinahe da auch was ja auch Konzeptionell als Verlag mit Podcast, mit Beratung.
00:45:13: Also es fließt alles so auch zusammen und macht doch Sinn zusammen.
00:45:20: Diese Struktur, die fasziniert sich... Nach zehn Jahren!
00:45:22: Man darf das auch nicht vergessen.
00:45:25: Im zehnten Jahr wirbelt sich das zu einem guten Draht.
00:45:31: Ja, ich kann mir vorstellen.
00:45:32: Ich weiß ja auch, dass du einige Erprobungsraumprojekte brätst und das da viel von zu lernen ist.
00:45:41: gerade so was die Struktur aus der eigenen Blase rausgehen betrifft weil ja schon noch gesamtgesellschaftlich da eine Sehnsucht nach Spiritualität da ist.
00:45:52: Das ist auch selbst in progressiven Kreisen außerhalb der Kirche in denen ich mich bewege es jetzt kaum ein Mensch da der oder die per se abgeneigt ist zur Spiritualität, wobei hingehen gerade aus der Migrationsgesellschaft und da sind nicht alle muslimisch.
00:46:10: Das muss man auch noch mal dazu sagen weil das auch so fantasiert wird sehr skeptisch der Kirche gegenüber also und auch undifferenziert ob evangelisch oder katholisch und das finde ich schon immer nochmal auch sehr bedenklich was für ein Image wir da haben Und wie groß, aber dennoch die Sehnsucht nach Spiritualität und Glaubensgemeinschaft ist.
00:46:37: Und da so eine Lücke zu finden und da reinzugehen, das finde ich einfach total spannend und das höre ich auch daraus in dem was sie tut.
00:46:42: Ja und es ist aber auch keine... Es ist auch nicht automatisch ne?
00:46:46: Also es gibt Leute, die haben diese Sehmsuche und es gibt leute, die habe sie nicht.
00:46:51: Und ich finde auch nochmal zu sagen naja Wir müssen vielleicht auch loskommen, davon zu wissen wo sie hingehen müssten.
00:47:03: Also ich hab das öfter auf dem Kirchentag oder sowas gesagt wenn ich das halt vorstelle naja es gibt halt Leute die wollen halt einfach nur planchen.
00:47:11: Die wollen gar nicht in die Wettkampfmannschaft.
00:47:13: Die wollten gar nicht noch mehr machen!
00:47:14: Die wollen einfach nur planschen.
00:47:22: irgendwas, vielleicht mal was vom Papst oder so.
00:47:26: Aber irgendwie du hast eine Erbauchungsmiteratur.
00:47:28: da lehste ich durch und denke hier vom Eckhardt von Hirschhausen und dann lehte ich das durcheinander wie schön spreibt über Pinguine.
00:47:33: dass wäre cool wenn mein Leben so wäre.
00:47:35: und dann sind die fertig.
00:47:38: Und das gehört ja auch mit zur Wahrheit, dass man nicht immer erst die Menschen in ihrer spirituelle Suche wertschätzt.
00:47:44: ab dem Moment wo sie sagen jetzt bin ich in der Wettkampfmannschaft Und dann werden sie wertig wenn die sonntags auftauchen, wenn die gemeine mitarbeiten.
00:47:51: Wenn Sie das mal... Dann werden sie wärtig und davor... Das machen ja die meisten!
00:47:57: Das ist ja das Perfide.
00:47:58: also dürfen wir es auch einmal sagen.
00:48:00: können wir einmal kurz festhalten dass die Gemeinden so tun als ob sie kein Geld haben aber eigentlich enorm auf Pump leben von Leuten die sie absichtlich nicht in ihren Sachen haben wollen Wenn sie anderes wollen, als das was ihr haben.
00:48:13: Dieser Podcast ist der Ort mit euch aussagen oder?
00:48:15: Ja
00:48:15: ja unbedingt!
00:48:17: Das ist ja das Perfide.
00:48:18: also wir haben ja... Wir haben ja Strukturen wo super viele Ressourcen drin sind.
00:48:24: man hat sich selber verzwerkt weil man Synergieeffekte missachtet und dann natürlich super viel nach auch super wenigen Schultern ist und man immer das Gefühl hat man müsste alles tun Und gleichzeitig den Blick verloren hat dafür, wo Wachstum liegt.
00:48:39: und das Wachsumspotenzial von Kirche ist nicht binnenkirchlich.
00:48:43: Aber die gute Nachricht es an die Ränder von Kirchen zu gehen ist gar kein weiter Weg.
00:48:47: Das merkt man ja auch in ganz vielen Projekten.
00:48:49: immer wenn sie einen Schritt rausgehen und sagen ich lass jetzt mal was zurück und wie ist das denn?
00:48:57: Es sind immer wieder dieselben Sachen aber so simpel eine Parkbank einfach hinstelle oder einfach mal Türe aufmache oder einfach mal auf einer Bühne draußen bin.
00:49:05: Oder einfach die Leute anrufen zum Geburtstag, oder Anrufe wenn sie im Meldewesen auf einmal auftauchen.
00:49:12: Und davon gibt's Unzählige von Fahrpersonen und Priestern und pastoralen Mitarbeitenden, die auch nicht auf Instagram-Aktive können Geschichten erzählen wie das einfach funktioniert hat.
00:49:23: Ganz simple Sachen!
00:49:25: Das ist aber diese Bereitschaft einmal so rauszutippen und zu sagen ich lass jetzt was zurück Wäre ja verrückt, wenn wir so ein Diet hätten wie das Samenkommus sterben als so Mega-Bänger und wir das halt umsetzen würden.
00:49:39: Krass!
00:49:39: Und das ist also auch der Grund warum du Roach jetzt gegründet hast?
00:49:42: Und keine Freikirche denke ich gerade.
00:49:44: Ich bin katholik.
00:49:45: Ich hätte einen Orden gründen müssen aber dann wird er zur Bar drin oder... Auch schwierig
00:49:49: und so.
00:49:50: Ja, ja verstehe, verstehe.
00:49:52: Aber schon war die Idee von Roach Aber das merkst du auch so.
00:49:57: Ich bin nicht der Erste, der diese Idee hat und ich werde nicht der Letzte sein.
00:50:01: Und ich bin bestimmt auch nicht der Beste.
00:50:04: Aber was mit Roach jetzt zumindest aktuell gelungen ist eine Beständigkeit in dem Thema.
00:50:10: Und dass es ja auch zum Beispiel das mit Stacheln und Herz und deiner Arbeit ... Du bist ja nicht die erste, die gesagt hat Es gibt hier eine Rassismus-Kritik innerhalb der Kirche.
00:50:19: Doch!
00:50:20: Die zu tun ist... Ich hab da sehr sowohl geschrieben.
00:50:24: So
00:50:25: aber Und die Tatsache, dass man bleiben kann.
00:50:32: Dass man etwas aufbauen kann und mit dieser Nachricht bleiben kann!
00:50:35: Das ist das was den Unterschied nachher macht.
00:50:39: konservativ, wir sind sehr gut progressiv in die Tradition abzusprechen und sagen sorry Sarah du bist leider die erste die das sagt.
00:50:46: Danke dass Du als erster Mensch überhaupt uns das gesagt hast.
00:50:50: jetzt musst Du leider mit allen Nachteilen kämpfen die die erste Person hat da will müssen darüber jetzt erstmal reden und diskutieren und ob das stimmt und so ne?
00:50:59: Bist Du gar keine Lust mehr hat.
00:51:00: und dann kommt die nächste Person die derselbe sagt und sagt sorry Sarah Du bist ja leider die Erste die der sagt und so läuft es ja durch Popkultur im Kirchenraum zum Beispiel, mit Gottesdienste anders machen.
00:51:13: Andere Instrumente das ist immer wieder diese erste Diskussion und es gab ja auch zu meiner Zeit als wir das gegründet haben bei studentischen Initiative auch ganz viele andere studentische Initiative die ähnliche Sachen machen.
00:51:23: oder vor uns gab's das Manna Magazin so Die sind alle weg weil die halt nach einem vernünftigen Job gemacht haben Und dann hatten sie halt keine Zeit mehr.
00:51:32: So, das war schon der Versuch in der Gründung zu sagen schafft man es etwas zu bauen mit dem an weiter daran arbeiten kann und beständig bleiben kann.
00:51:43: Aktuell, toll toll toll, da haben wir besser mal schlechter aus aber gibt's uns noch mit dem.
00:51:52: Schön!
00:51:53: Ich wollte ja auch über dein Buch reden, ich hatte gerade schon mal die Überleitung.
00:51:56: So sind unsere Gespräche immer und das ist schön dass sie jetzt auch mit Aufnahme so sind wie sie eigentlich auch ohne Aufnahme sind.
00:52:01: Ich habe
00:52:01: vier Stunden im Kalender geblockt als sage gesagt
00:52:07: hier.
00:52:07: Ja guck mal ich nur drei aber die Aufnahme geht nicht so lange die ist ja so Pima darum eine Stunde aber vorher hatten wir auch schon ne Stunde und danach brauchen wir naja so dein buch alles was du suchst es schon hier Anleitung zur Selbstfindung ohne Weltreise.
00:52:27: Und ich sage mal so, trotz aller stereotypisierender Problematik an dem Film Eat, Pray, Love gab es doch eine Zeit in meinem Leben als dieser Film rauskam und auch Julia Roberts sehr mochte dass sich doch vermutlich diesen Film sehr gehypt habe.
00:52:54: Und ich fliege nächste Woche auf Dienstreisen nach Sri Lanka und gestern habe ich mit meinen KollegInnen nochmal so unseren Workshop, den wir da machen.
00:53:02: So festgezurrt unter viel dann auch dass wir einen buddhistischen Tempel besuchen werden und dann kommen auch gleich wieder Bilder in mir hoch von Julia Robertsich weil ich kenne natürlich finde das alles problematisch muss sich ja auch alle Probleme beschwinden in dem Film.
00:53:18: Und gleichzeitig gibt es da so eine emotionale Ebene in mir, die dann auch gleich wieder mich als meditierende Person ins Sri Lanka in einem Tempel sieht und da auch so die Selbsterfüllung.
00:53:30: Dann war ich selber ja auch ein Jahr weg in Tansania nach meinem Abitur und war diese Woche.
00:53:34: auch habe ich mit unseren Freiwilligen gearbeitet, die für einen Jahr zum Teil hier sind aus Asien, Afrika und Südamerika und auch mit denen, die jetzt gerade zurückgekommen sind und ein Jahr Wegfahren Und für die ist ja das auch so ein Ja-Selbstfindung.
00:53:55: Das höre ich schon im Titel und auch in deinem Buch... Sprichst du auch den Film E-Trailerf an und hat schon so ein bisschen mein Herz geschmerzt.
00:54:07: Und gleichzeitig sieht man ja auch eine Weltreise, kann sich nicht jeder leisten.
00:54:13: Wobei nach der Schule übrigens ein Jahr mit der VRM kann sich jeder leisten.
00:54:17: wir hatten damals auch kein Geld zu Hause und da wird vieles finanziert.
00:54:21: also wenn da Interesse bei HörerInnen ist gerne melden.
00:54:25: Eleganter kleiner Slot eingebaut.
00:54:29: Zurück zu deiner Selbstfindung ohne Weltreise.
00:54:33: Dein Buch beginnt in Trier und nicht auf Bali, auch nicht ins Sri Lanka.
00:54:42: Und du bleibst auch in Tria?
00:54:46: Ja!
00:54:47: Seit zwanzig zwölf bleibe ich hier Tria.
00:54:52: Und trotzdem ein Jahr Selbstfindungen.
00:54:56: Ja, ich meine das was du beschreibst.
00:54:58: Das ist ja etwas was ich auch habe oder ich glaube wenige können sich davon freimachen.
00:55:06: Diese Idee davon jetzt fange ich ein neues Leben an und wie wäre das?
00:55:12: Ist nicht so das was mir komplett intrinsisch ist.
00:55:15: also ich freue mich immer wenn... Ganz wenig verändert in meinen Sachen und dann, ehrlich, kann ich jetzt rüber arbeiten.
00:55:21: Aber das... Dann guckt man eine Million Minuten und denkt sich so ja was wäre anders gelaufen?
00:55:27: wenn man sagt kommen wir packen die Koffer und gehen raus oder ähm ein Jahr Rio als Kurspondent und dann lebt man da.
00:55:35: Das ist mir nicht verglückt.
00:55:36: Wir kommen vielleicht nachher nochmal zu Klassismus.
00:55:39: Und äh So sondern Ich hatte es nicht Freiburg.
00:55:43: das war so meine Sache.
00:55:44: also da bin ich hingezogen ... nach meiner Schulzeit und Lebenszeit in Bonn.
00:55:51: Und dann bin ich jetzt in Trier oder so, und ich würde sagen ja gut... Ich weiß nicht ob ich das jetzt auch könnte ein ganzes Jahr irgendwie wegzugehen.
00:55:59: So, ich meine ich habe soziale Verpflichtungen.
00:56:02: Ich hab eine Familie die ich ganz gern mag.
00:56:05: So!
00:56:06: Ich weiß schulpflichtig so ne?
00:56:08: Also es gibt so ganz viele Sachen wo man sagt, hm, gut vielleicht könnt ihr das alleine.
00:56:12: Und gleichzeitig merke ich aber auch, es gibt noch ganz viele.. ..sachen, die man vielleicht einfach machen könnte die aber einem unangenehm sind, vielleicht auch.
00:56:19: Und die einen viel mehr daran hindern bei sich selber anzukommen als es jetzt eine Weltreise ermöglichen würde.
00:56:30: und deswegen geht dieses Buch mit dieser Prämisse los.
00:56:33: also ich habe ein Jahr lang mal so ein bisschen in der losen Notizsammlung gesammelt was ich alles zu gemacht habe unterlebt habe Und dann versucht es, geordnet Niederzuschreiben in zwei Fünfzig Schritten.
00:56:47: Was erstaunlicherweise ja die Wochenzahl an ins Jahres ist.
00:56:51: Welchen Zufall?
00:56:53: Ja, als abskreplant gewesen wäre und den nahezu genau.
00:56:58: Die Idee ist immer ich erzähle ein bisschen was von den Etappen und anschließend gibt's eine kleine Checkliste um die Sachen selber auszuprobieren oder Sachen selber auch zu probieren so Step by step B in seiner Geschwindigkeit.
00:57:12: Bücher mit Checklisten sprechen mich auch besonders an, also das ist auch nochmal zusammenfassend und geordnet, dass muss ich jetzt tun und so.
00:57:21: Das hat mich auch noch mal visuell sehr angesprochen.
00:57:25: Ja.
00:57:25: Visuelle Gestaltung von Tiffany Maaßen, da ist auch ihr Atelier was vorne drauf ist wie ich es ja daran kann.
00:57:32: Gute alte Freundin genau die auch schon viel begleitet hat.
00:57:41: Wie wurde aus dieser Nicht-Weltreise dann jetzt zum Buch?
00:57:44: Und was erwartet die LeserInnen in deinem?
00:57:47: Zweiundfünfzig Kapitel mit Checklisten am Ende.
00:57:53: Ich habe das mal ein paar Etappen eingeplant, ne.
00:57:56: Das eine ist wie geht entdecken, wie geht entspannen und wie geht genießen, wie wird staunen und ankommen weil so das Gefühl hat es sind vielleicht so Sachen die auf einer Reise passieren.
00:58:06: oder also mein Entdeck neue Sachen.
00:58:08: Man entspannt sich auf so einer Reise, man genießt neue Sachen.
00:58:12: Man staunt vor dem was du irgendwie kommst und letztendlich kommt man vielleicht auch wieder zu Hause an und muss das dann auch regeln.
00:58:20: weil ich mein was hindert dich daran einfach bei dir Zuhause im Wohnzimmer zum Meditieren Sarah?
00:58:25: Also weißt Du machst ihr auf einem großen Fernseher YouTube zehn Stunden buddhistischer Tempel an oder so?
00:58:33: Das reicht auch.
00:58:34: ne also aber irgendwie ist jetzt nicht Urlaub und Ankommen ja auch immer so eine Spannung genau.
00:58:40: Und da geht es... Es
00:58:40: gibt doch den fünf Uhr Club, kennst du das Buch aus?
00:58:43: Das habe ich mir
00:58:44: erst mal vorgenommen.
00:58:44: Ja, dass man früh morgens aufsteht!
00:58:46: Und danach schon alles erledigt hat.
00:58:47: Da näher nicht nur meditieren sondern auch Sport- und auch Tagebuch schreiben.
00:58:51: Das ist dann alles damit in der Magic Hour zwischen fünf und sechs dann auch getan bevor alle anderen auch stehen.
00:58:57: Auch da sehe ich mich auch ohne Tempel auf dem Flatscreen zu haben.
00:59:02: Ich glaube wir sind da sehr ähnlich und hab'
00:59:04: ich auch noch nie...
00:59:05: Ich hab darüber auch was geschrieben.
00:59:07: zum Thema Achtsamkeits-Guru werden, Meditations-Nerdwerden.
00:59:12: Ja ich habe schon sehr viele Fitness-Apps installiert und wurde nicht fitter... ...und ich hab schon sehr viel Meditationsapps installert und wurde die nicht entspannter.
00:59:19: Irgendwie vielleicht liegt es ja gar nicht daran!
00:59:23: Was ich schon noch mal allgemein zu dem Buch sagen kann, was mir persönlich wichtig ist, da ist kein Guru drinne.
00:59:33: Also wenn man so ein Buch schreibt dann ist man ja auch in der Verlegenheit zu erzählen, wie toll alles ist und wie gut.
00:59:40: Und dann weißt du nur jeden Morgen, fünf Uhr morgens aufstehen, Sarah, da haste dein Leben im Griff.
00:59:46: Also deine Erfahrung die Du geschildert hast das ist auch meine Erfahrungen.
00:59:51: So magisch ist das noch nie in meinem Leben passiert.
00:59:54: Sondern irgendwie sind es doch tiefer liegende Dinge, die ich vielleicht manchmal angucken muss oder ändern muss.
01:00:03: Vielleicht funktionieren sie gar nicht bei allen Es gibt dafür gar keine perfekte Lösung.
01:00:08: Und das ist schon auch etwas, was den Erkenntnisgewinnen im Schreiben dieses Buches und in dem Reisen drin ist, dass die Sachen Sicherheit verändern.
01:00:17: Dass es eben auch Dinge gibt, die vielleicht nur für mich persönlich wichtig sind und andere nicht so viel anfangen können.
01:00:23: Aber es gibt nicht einen Weg der sagt du musst nur folgende fünf Dinge tun dann hast du ein Leben im Griff und dann hast dein Leben umgestellt.
01:00:31: Und diesen bitteren Erkenntnissen... Gehe ich hier nach.
01:00:37: Das fand ich auch beim Lesen so schön eigentlich, dass das sich mit durchgezogen hat.
01:00:48: und interessant fand ich, dass du am Anfang dieser Folge gesagt hast, da gibt es nichts über deine Familie und so Preis.
01:00:55: Das ist jetzt nicht in dem Buch zu finden aber du gibst sehr viel über dich Preis im Buch.
01:00:59: also Es ist sehr persönlich an sehr vielen Stellen und sehr viel würde ich sagen was sehr intimes, was jetzt nicht alle so von sich so preisgeben würden.
01:01:14: Unter anderem du hast gerade schon angesprochen das Thema Klassismus.
01:01:17: Das ist auch ein bisschen so Thema wo wir uns auch schon immer mal wieder auch darüber ausgetauscht haben.
01:01:23: Wir waren noch einmal zusammen bei einem Tag...
01:01:25: Am Rhein im Konnetz Adnan
01:01:30: In einem schicken Ambiente haben wir uns ausgetauscht, war eine Veranstaltung zum Thema Klassismus.
01:01:38: Und da waren wir beide involviert und hatten uns auch darüber ausgetauscht und dann auch immer mal wieder.
01:01:44: Das Thema kommt auch in deinem Buch vor und hat ja viel mit dem Thema Charme zu tun.
01:01:52: Da habe ich auch erst verstanden ... Ich wusste von dir, dass du Fantasia-Land liebhaber völlig addicted bist, was das Phantasialand angeht.
01:02:02: Und da habe ich dann auch nochmal den Hintergrund dazu verstanden.
01:02:08: Magst du Klassismus und Phantasia-Land einmal zusammenbringen?
01:02:13: Ja!
01:02:13: Ich habe gelegt, soll ich es mal vorlesen?
01:02:16: Gerne!
01:02:17: Das ist... wie geht's Starrunnen oder?
01:02:23: Ich sage selber bis zum ersten Interview zu dem Buch.
01:02:26: Ach, das ist schön!
01:02:27: Ja,
01:02:29: das ist der Schritt ein dreißig.
01:02:32: wie geht staunen.
01:02:36: Leutnant Gustav Mayhopper, Ehrenvorsitzter der Explorer Society hat mich hierhin eingeladen.
01:02:41: nach Ruhrburg inmitten von zwischen den Dampfen gigantischen Zahnrädern und dem ewigen Tag der Fabriken ist die Air Rail Company eine wahre technische Revolution gelungen eine neuerartige Flugmaschine.
01:02:55: Auf exklusive Einladung des Leutnams darf ich dieser als einer der wenigen Aeronauten ausprobieren und eine Nacht in der Operationsbasis, in einer der Luftfahrerkabinien schlafen.
01:03:05: Für achtundvierzig Stunden bin ich also Teil der exklusiven Fliegergemeinschaft Aus dem höchsten Turm der Basis und Schauer auf die Stadt hinunter.
01:03:14: Es ist in warmes Licht aus gelb und violett gehöhlt, ich höre das Zischen der Dampfsysteme dass die ganze Stadt antreibt.
01:03:20: Ich sehe die Teststrecke der Flugmaschine Und ich spüre es Ja ich kann es förmlich atmen Den Traum vom Fliegen den diese Stadt austrahlt!
01:03:28: Ich bin ein bisschen mehr davon gerührt als ich sein sollte und merke dass mein Augen ein wenig glasig wird.
01:03:35: Am Horizont startet ein Feuerwerk Der traditionelle Abschluss des Wintertraumtags im Phantasialand.
01:03:41: Zusammen mit meiner Trauzeugung stehen wir auf dem Aussichtspunkt im Hotel Schatz Lindberg und schauen uns das Feuerwerk an.
01:03:47: Ich bin seit meiner Kindheit ein riesiger Fan dieses Freizeitparks, das hat sicher mit der räumlichen Nähe zu meine Heimatstadt Bonn zu tun.
01:03:54: dass die Liebe bis heute geblieben ist liegt aber auch daran dass sich dieser Park sehr viel Mühe mit der Thematisierung seiner Attraktion gibt.
01:04:00: es ist nicht einfach eine neue Achterbahn sondern es ist direkt eine ganze Welt mit Hintergrund Geschichte, die da erzählt wird.
01:04:06: Seitdem ich den Bar kenne, also eigentlich seit ich denken kann, kann er sich immer wieder
01:04:11: verändern.".
01:04:12: Ganze Bereiche wurden geschlossen, Attraktion abgerissen und neue Themenwelten entstanden.
01:04:17: Damals im Space Center eine Achterbahn im Dunkel fühlte ich mich wie ein Astronaut der durch den Sternenhimmel flog – auch die Silbermine mit ihren Weltwestgeschichten hat mich als Kind in den Wann gezogen!
01:04:27: Nur die Geister Rikscha fand ich noch nie besonders gruselig... Jetzt habe ich mir endlich einen Traum erfüllt, einmal an diesem Ort zu übernachten… Und das natürlich verbunden mit zwei Tagen Parkentritt.
01:04:36: Gott sei Dank habe ich mir meiner Trauzeuge in eine Person in meinem Leben, die diesen Ort und Achter waren ähnlich sehr schätzt wie ich!
01:04:43: Dass ich hier mal übernachten würde, schien für mich lange unerreichbar.
01:04:47: Zu der Geschichte warum ich richtig regelmäßig im Phantasialand war gehört auch dass meine Eltern die Regel hatten.
01:04:52: Kürmisch können wir uns nicht leisten.
01:04:54: dafür fahren wir wenn es möglich ist in den Freizeitpark und in den freizelten Park fahren.
01:04:58: das war ein Highlight größer als Weihnachten.
01:05:01: Essen musste natürlich mitgenommen werden.
01:05:03: finanziell war so ein Besuch wohl ohnehin sehr herausfordert.
01:05:07: Damals hat mein Kopf abgespeichert eine Übernachtung im phantasialands werde ich mir nie leisten können.
01:05:12: Das ist purer Luxus, unbezahlbar.
01:05:14: Eine Tageskarte, ja das bekomme ich hin aber zwei Tage mit Übernachtung, das ist zu viel Geld.
01:05:20: Daran hätte ich wahrscheinlich auch mein Leben lang festgehalten wenn nicht meine Frau zu mir gesagt hätte Du redest schon so lange darüber jetzt mach es doch endlich.
01:05:27: Es war genervter als ich aufgeschrieben habe Und jetzt stehe ich hier Mit nassen Augen und staunen darüber was mein Leben für mich bereit hat.
01:05:34: Und gleichzeitig schäme ich mich auch dafür Dass so ein Moment die Ergriffenheit Mich ausgerechnet deinem Freizeitpark eralt.
01:05:41: Aber es ist nun mal, wie's ist.
01:05:43: Ich stehe hier und schaue das Feuerwerk an, staune darüber, wie mein Leben sich entwickelt hat... ...dass ich jetzt hier stehen kann!
01:05:49: Dass ich so einiges geschafft habe was mir Leute nicht zugetraut haben mit Ideen die Leute als unrealistisch eingeschätzt haben.
01:05:55: Und irgendwie lebe ich auch ein Leben dass ich nicht so anfühlt, als ob es für mich bestimmt gewesen wäre.
01:06:03: Doch ich bin hier auch und ich staune.
01:06:05: Und ich staunne viel zu selten, ob beim Entdecken entspannen oder genießen.
01:06:09: Oft habe ich doch immer aktiv etwas gesucht und ausprobiert.
01:06:12: Bereits sein sich von der Welt in Staunen bringen zu lassen scheint eine neue Herausforderung auf meiner Reise zu sein.
01:06:18: Die letzte Rakete verglüht einem Himmel.
01:06:21: Es wird stiller.
01:06:22: Das ist auch ein Gefühl von Dankbarkeit.
01:06:25: Aber wofür?
01:06:26: Und wem eigentlich?
01:06:27: mir selbst meine Trauzeugung dass ihr mitgekommen ist Meine Frau das sie mich ermutigt hat dem Leben dem Universum.
01:06:35: Gehen wir fragt sie, gehen wir sag ich.
01:06:40: Danke Ich klatsche erst mal nicht das maktes Mikrofon nicht so aber fühle dich beklatscht.
01:06:48: Muss mich erstmal daran gewöhnen dass Menschen klatschen wenn ich was vorlese.
01:06:56: Es ist so spannend weil du hast mir die frage bogen davor geschickt und ich habe es ja auch im vorgespräch gesagt Ja komm gerne in deinem Podcast mal gucken oder was wir reden Und was hat so ein achtsamkeitsbuch?
01:07:06: Da wird zu tun.
01:07:07: und dann sagt er, guck mal hier ist ja Klassismus.
01:07:09: Und irgendwie ist das auch so... dass wie mir persönlich Klassismus begegnet ist, dass jemand anderes halt nochmal erst einmal darauf hin gewesen hat weil für mich ist es ja normal gewesen.
01:07:23: So und es gibt immer auch Leute den geht's schlimmer und ich hab immer Essen bekommen.
01:07:29: Weil sowas wie Klassenfahrten regeln oder einen Auslandsjahr machen oder einen Schulaustausch wahrnehmen, das war einfach nicht in meiner Palette an Möglichkeiten so was.
01:07:44: Ich
01:07:44: habe das jetzt auch noch mal wahrgenommen.
01:07:46: unser älteres Kind ist jetzt auf die Weiterführende Schule gekommen Das ist echt teuer.
01:07:51: die letzten paar Wochen hier was da alles dann auch so reintrudelt.
01:07:54: Da noch ein Buch, hier noch ein Bruch und das tut uns heute nicht weh.
01:07:59: Aber dass man doch mal einen zurück erinnern daran wie ich mit dem Zettel nach Hause gekommen bin und schon wusste vielleicht den gleich rausholen wieder etwas zu zahlen ist?
01:08:08: Dann hat mir vorher schon Bauchschmerzen bereitet.
01:08:13: Ich merke es auch immer noch.
01:08:14: also ich merke das ja auch in der Firma Hantiere ja hiermit beträgen, die hatte ich noch nie privat auf meinem Konto.
01:08:22: So und... Und ich merke auch immer in solchen Momenten wenn auf einmal viel Geld zu bezahlen ist das sich so intern in mir etwas eichelt was sagt jetzt bist du arm?
01:08:37: Natürlich muss man aufpassen und Sachen machen aber dass es auch krass jetzt müssen wir so viel bezahlen ob wir uns noch ein Urlaub leisten können.
01:08:43: und Gott sei dank bin ich Aber auch, möchte ich noch mal sagen.
01:08:49: Auch weil ich auf eine konfessionelle Schule gegangen bin jetzt an Punkten wo ich sagen kann ja ich habe sich glaube ich hab da Ich stehe besser da an der Stelle oder ich steh zumindest stabil für mich da so dass es eben kein Problem ist wenn die Kinder auf Klassenfahrt gehen oder auch irgendwie.
01:09:09: als er Förderverein kann dachte ich ne auf jeden Fall geben wir was für den Förder Verein rein weil ich hab schon die Erfahrung das ohne fördervereine nicht auf klassenfahrts gefahren wäre.
01:09:18: Ja, ja das stimmt.
01:09:20: Es ist schon echt interessant wie Tiefklasse so in einem steht und für man alles so keine Worte hatte.
01:09:25: und deswegen fand ich das Schöne auch beim Lesen dass es jetzt kein Sachbuch was über strukturelle Diskriminierung aufklären soll und gleichzeitig kann man es herauslesen ohne dass es benannt wird und Ich fand das gerade deswegen glaube ich einen schönen Zugang weil man Menschen die eigene Innenwelt eröffnet und sie dadurch vielleicht sich wieder selbst wiedererkennen und dann eigene Erfahrungen anknüpfen können oder man auch was sichtbar macht, was für viele einfach nicht sichtba ist.
01:09:58: Und das finde ich einfach eine sehr schöne Herangehensweise und auch super wichtig in einer gesellschaftlichen Lage, in der auch viele Menschen ermüdet sind Sachbücher über strukturelle Diskriminierung durchzulesen und dass dann vielleicht ein guter Zugang ist der Überzeugung, dass wir auf unterschiedlichen Ebenen miteinander ins Gespräch kommen sollten und da auch unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen.
01:10:28: Einfach super, super wichtig ist!
01:10:30: Und ich glaube, der Unterschied ist ja... Ich habe ja gesagt, ich fühle mich jetzt nicht wie ein Aktivist.
01:10:34: Ich würde mich immer noch nicht so bezeichnen.
01:10:37: Ja, mich auch nicht?
01:10:39: Der Unterschied ist ... ich schreibe das ja nicht weil ich darüber aufklären möchte Sondern ich schreibe das, weil es so ist.
01:10:50: In aller Freiheit die man natürlich auch noch mal hat... Wenn man schreibt Dinge, Proientierter oder nicht-Proientierer zu schreiben, aber das was ich da geschrieben habe, es war.
01:10:59: Und das ist einfach meine Geschichte und dafür freue ich.
01:11:02: gar kein Mitleid oder keine Sache sondern so bin ich dahin gekommen und komme hin.
01:11:05: Aber wenn ich das machen würde in Instagram Real dann das Verstehen glaube ich auch viel nicht so sehr Dann ist das ein Diskussionsbeitrag.
01:11:21: Das Medium gibt es nicht her, dass ich ein Gedanken mal so lasse.
01:11:27: Ich wollte euch das nur erzählen, aber gar kein Stress.
01:11:30: Sondern dieses Medium gibt's hierher, dass alles Diskussionsbeiträge in Öffentlichkeiten ist und deswegen... Also das war auch was, was ich mit meinen Lekturen herausgearbeitet habe.
01:11:40: noch einmal in dem Buch und in der Entwicklung von diesem Buch gesagt haben wir jetzt mal weg wie bei vierzig Dingen, dass man sagt hier sind Anleitungen und deswegen funktioniert das hin zu.
01:11:50: naja wenn man das ernst nimmt was passiert eigentlich dann mit mir so.
01:11:57: Und dann wird es leider persönlicher als ich dachte wenn ich da schreibe.
01:12:02: aber dann ist halt die alle Themen die da angerissen sind sind ja Themen die mich persönlich betreffen und ich finde es gut dass es in einem Buch steht Weil ich erzähle über diese Themen schon.
01:12:15: Also, die auch Sachen oder ich erzähl ja auch im Podcast mit Kira zusammen aus dem Podcast gerne auch dann Sachen was mich persönlich betrifft und was macht.
01:12:25: aber ich denke man naja in diesen Medien haben sich Leute dazu entschlossen länger zuzuhören Und dann bin ich auch bereit Zu erzählen wie es mir geht so aber ich habe kein wenn wie's mir geht.
01:12:38: Was ich politisch finde, ist für mich erst mal kein Diskussionsbeitrag.
01:12:43: Sondern mein Rückgrat.
01:12:46: was ich halte so und das muss ich vielleicht auch will ich auch gar nicht zur Diskussion stellen.
01:12:52: Ich stelle das einfach einfach so hin.
01:12:54: ja und deswegen ist es halt ein Buch glaube ich eine ganz gute Form das anzufassen.
01:13:00: Ja und du schreibst darüber zu hören als Übung Und du selber, also du sprichst viel.
01:13:06: Aber du hörst auch beruflich viel zu in Beratung.
01:13:10: Sie sorge oder auch im Podcast und in diversen Formaten und von Netzwerkungen.
01:13:19: Ich muss sagen ich denke in letzter Zeit, dass wir einfach mehr zuhören müssen.
01:13:24: Das war das, was ich damit so meinte.
01:13:29: Trägt euch dazu bei, dass sich zunehmend leiser werde auf Instagram weil ich so genervt bin selber auch von dieser kurzen Sequenz, die wir uns da hinhauen und dann kommentieren und uns alle missverstehen.
01:13:45: Und dann liebt der Algorithmus das und dann wächst dein Account und das feuert dich noch mehr an.
01:13:51: und diese Dynamik, die ermüdelt mich zunehmend... Weil ich eben auch denke, ich will eigentlich nicht dazu beitragen dass wir uns weniger zuhören weil ich ein echtes Interesse daran habe, auch die Innenwelt meines Gegenübers zu erkennen.
01:14:07: Und ich glaube dass das ein großer Mehrwert in unserer Gesellschaft wäre wenn wir uns da drin mehr üben würden statt meiner eigene Innenwelt meinem Gegenüber schon überzustülpen bevor es überhaupt verstanden hat warum mein Gegenüber so denkt handelt spricht wie er sie es tut.
01:14:26: und War das auch so ein bisschen deine Sehnsucht dahinter, als du vom Zuhören jetzt gerade gesprochen hast und auch darüber geschrieben hast?
01:14:38: Ich kann ja auf jeden Fall sagen was sich in mir regt wenn du darüber redest weil ich habe so paar Begleitungsprozesse.
01:14:46: Und meine Frau ist Psychologin... Hab ich manchmal behauptet, sich hätte so viel von ihr geklaut aus ihren Hausarbeiten.
01:14:57: Das weiß ich natürlich an dieser Stelle zurück.
01:14:58: aber natürlich habe ich dadurch auch eine Person, von der ich sehr viel lernen konnte auf diesen Gebieten.
01:15:05: und Ich hab schon das Gefühl dass wir diesen Diskurs Der online geführt wird der sagt wir tauschen Standpunkte aus in unseren Alltag übertragen.
01:15:22: Aber wenn wir am Küchentisch sitzen, dann geht es ja nicht darum wer den besten Standpunkt hat.
01:15:27: Ich bin da auch ma so schlecht oft drinne weil Wenn sich in mir einen ungerechtigkeitsgefühl einstellt und das Ungerechtigkeit gefühlt ist subjektiv.
01:15:37: also ich wollte jetzt nicht sagen dass ich die Welt streiter streite ich für mich persönlich im ungerechtigkeites Gefühl weil ich denke Das wäre jetzt besser folgenden Teller zu nehmen oder so Dann kann ich das auch sehr schlecht.
01:15:48: aber deswegen ja Ich schreibe das ja damit ich auch besser werde.
01:15:55: Diese Übungen nicht versuchen etwas gegen den anderen zu reden, sondern erstmal zu verstehen was der andere sagt.
01:16:03: In der Paartherapie gibt es dafür das Spiegeln.
01:16:05: also man redet miteinander und dann muss der andere erst mal wiederholen was er verstanden hat.
01:16:13: Dann darf man wieder korrigieren.
01:16:15: Und erst, wenn das quasi sagt ja du hast mich richtig verstanden dann darf meine Antwort formulieren und ich glaube dass ist schon verloren.
01:16:21: also wir müssten das natürlich nicht so stringent machen aber es ist uns so verloren gegangen dieses lass uns doch einfach was miteinander tun.
01:16:28: Ich habe da so ein Fahrgemeinerat im Kopf wo ich gesagt habe sowas der erste Schritt ihr machen könnt.
01:16:32: dann sagt er ja wir müssen einfach mal wieder Spaß miteinander haben Dann macht das doch, dann fahr den Freizeitpark oder sowas.
01:16:41: Geht Angeln weiß ich nicht aber macht halt Sachen.
01:16:43: dass ihr wieder miteinander Spaß habt und euch einfach weil dann kommen die anderen Probleme lösen sich ja damit auch ne?
01:16:51: Ich habe es am Anfang gesagt wir sind ein ökumenisches Netzwerk.
01:16:55: Das ist mir in den letzten Jahren klarer geworden oder im letzten Jahr.
01:17:01: der andere Begriff ist das Konfessionsübergreifende Und das Konfessionsübergreifende hat oft den Geschmack von ihr dürft dabei sein, wenn ihr das auch so seht wie wir.
01:17:10: Dann ist uns egal wo ihr herkommt und das Ökumenische hat zumindest in der Interpretation die ich jetzt hier anlieferte vielmehr dass wir wissen darum dass wir unterschiedlich sind und zwar auch massiv unterschiedliche in manchen Einstellungen und also zwischen katholisch und evangelisch gibt es Differenzierungen.
01:17:30: Also die einzig theologische Differenzierung ist das Ämterverständnis, aber in den kulturellen Ausprägungen und Konventionen ganz viele unterschiedliche Standpunkte.
01:17:38: Gerade auch was den Schutz von queeren Personen angeht große Unterschiede gerade auch die Frage von Weltkürlichkeit.
01:17:46: Unterschiede ohne zu sagen was besser und schlechter ist.
01:17:50: Und Rana hatte eigentlich mal sehr schönes formuliert wenn er sagt Wie kann Ökomene funktionieren?
01:17:56: Und dann sagt er, die gegenseitige Akzeptanz der Dokmin ohne deren Annahme.
01:18:07: Ich denke dass das etwas ist was wir lernen müssen.
01:18:10: Also ich nehme einmal an was dein Dogma ist also was dein Glaubenssatz ist wo für du stehst was dir wichtig ist.
01:18:18: und nur weil ich das akzeptiere dass dir das wichtig ist bedeutet es nicht dass ich das so machen muss.
01:18:24: Also, und ich finde das wird so einfach übersprungen.
01:18:30: Und dann wird diskutiert, ne?
01:18:32: Dann sagst du mir hier, dass ist Klassismus!
01:18:34: Und dann sage ich nein aus einer FDP-Logik heraus jeder kann es schaffen, so kurz davor mal FDP zu wählen als ich Jugendlich war.
01:18:45: Aber genau aus dieser Idee heraus, man muss es ja schaffen.
01:18:49: Guck mal ich hab das auch!
01:18:49: Ich bin doch jetzt hier... Man soll sich halt nicht so anstellen.
01:18:53: Also jetzt so krass war's jetzt nicht.
01:18:54: aber diese Idee von Leistung oder sowas und da muss ich ja nicht der Gegenargumentieren sondern ich kann einfach sagen ist es halt
01:19:05: Die Schwierigkeit ja auch über Klassismus zu sprechen ist, dass es vor allem Menschen tun wie du und ich die auch eine gewisse Klassenmigration in ihrer Biografie vorzuweisen haben.
01:19:15: Die werden ja gehört.
01:19:16: also wir in der Gleichzeitigkeit der Kritik an einem Klassensystem sind wir auch Belegexemplare dafür, dass man es ja schaffen kann wenn man sich nur anstrengt.
01:19:26: Also das ist natürlich nicht so stimmt.
01:19:29: und wo auch die Faktenlage was ganz anderes hergibt gerade in Deutschland.
01:19:33: Und wo man auch sagen muss, dass er einfach nur Glück war?
01:19:36: Ja oder Segen, wenn wir jetzt Frau Maas drücken.
01:19:39: In Psycology of Money heißt es Erfolg Arbeit plus Glück.
01:19:44: Und das gemeine ist, dass man nie weiß wie viel Glück drin war und wieviel Arbeit und man überschätzt maßgeblich den Arbeitsanteil.
01:19:52: Man sagt maßgeblich, es lag an mir aber ich muss sagen Retroperspektiv.
01:19:56: wenn nicht aufs Amos gekommen wäre eine evangelische Schule in der Ikea Ich wüsste nicht ob ich das Abi geschafft hätte Nicht weil andere Schulen schlecht sind sondern weil ich da erlebt habe Dass sich die Lehrer und die Schule sehr auch darum bemüht haben Dass ich da bin und die Unterschiede gar nicht merke.
01:20:15: Und ich bin mir aber auch bewusst, dass ich jetzt eine der wenigen war, wo nicht die Elternärzte waren.
01:20:23: Also das gehört ja mit dazu, dass es natürlich auch nicht ne Klasse voll war mit Leuten aus dem angestellten Verhältnis und ohne Studium und so.
01:20:36: Wenn wir hier gerade zu reden, dann denk ich daran, dass du auch über Sanfter werden schreibst und du ziehst Tiers da.
01:20:42: auch Jagoda Marinich die ja auch unter anderem auch über Klassismus schreibt und redet aber auch mit so Sachen wie sanfter Radikalität Zärtlichkeit als Widerstand usw.
01:20:56: Wir haben darüber auch mal eine Folge gemacht über Weichbleiben in harten Zeiten.
01:21:02: Ich denke da viel darüber nach und zunehmend in letzter Zeit, wie würdest du sein bleibst du so weich?
01:21:10: Und bist ja trotzdem klar an der Sache auch in vielen... Was hilft dir dann?
01:21:16: Also das ist für mich so eine der größten Herausforderungen weil ich gar nicht so sanft zu mir bin sage das Sachen, also... dass ich ja mit Schuld bin an Sachen die nicht funktionieren.
01:21:36: Man hätte sich halt mehr anstrengen müssen, ne?
01:21:37: Also ich hatte viele Gespräche mit Tobias.
01:21:39: Wenn du mal mehr lernen würdest, da wärst du ein guter Schüler.
01:21:43: und dann denke mir so Ja, wie zum Fick geht denn Lernen?
01:21:47: So, also Ich setze mich jetzt.
01:21:51: natürlich habe ich es so cool getan, dass man das nicht braucht.
01:21:54: aber ich hab hier jetzt nicht absichtlich nicht gelernt Sondern es war einfach nicht... Also keine Ahnung, weil hat's geklappt bei dich.
01:22:01: Ich glaub eben in meiner Magisterprüfung habe ich das letzte Mal... Habe ich das erst mal verstanden wie man lernt?
01:22:07: Das ist mir einfach nur die Sachen liest und auswendig gelernt.
01:22:10: Es ist super simpel!
01:22:11: Mega simpel, hab' ich nie... Ich hatte immer... Es wäre irgendwas anderes, ne?
01:22:15: Genau und dieses... Und für mich war schon auch des letzten Jahre auch ein wichtiger Schritt zu... merken, wo man verhärtet oder wo ich verhärte.
01:22:30: Also zu merken ,wo ich vor allem den Unknädig mir gegenüber bin und dadurch natürlich auch ein bisschen unknädigen anderen.
01:22:38: also ich habe auch in mir einen großen Anteil der sehr wenig akzeptieren kann wenn Menschen sich rausreden aus Dingen, weil sie sagen das geht aber nicht und fühle ich gerade nicht.
01:22:49: und dann gehen wir so.
01:22:50: ja Ich bin jetzt auch nicht aufgestanden und hab gesagt ich habe Bock die Buchhaltung zu machen So, ne?
01:22:56: Und ich mach sie da noch manchmal nicht so.
01:22:58: Das ist jetzt auch nicht... Aber also weißt du so dass diese Härte geht ja dann durch an Leuten.
01:23:03: Ja das ist Arbeitsfeld Dass sich somit zieht und ich glaube was man eigentlich braucht Ist ja nicht diese Härte Sondern und das war dieser Republikervortrag wo ich da im Publikum gesagt habe Nein!
01:23:19: Ich bin einfach geblieben.
01:23:21: Also der kommt mir an mit seiner Härte und sagt, das sind das.
01:23:24: Und dann so ich bin einfach geblieben.
01:23:26: Ich bin einfach sitzen gegangen.
01:23:27: So und da denke ich mir ja eigentlich eine gute katholische Position die sagt Ja ja mach deinen Shitstorm also richtig auf Sagt wie durft du mich findest dass ich nie wieder beim Kapuziner Ordenein Auftrag bekomme?
01:23:41: Du sitzt da einfach nur und sagst aber weißt du was ich mache?
01:23:43: bleibt jetzt einfach so.
01:23:46: Bleibe einfach.
01:23:47: Ich mache einfach genau das, was ich machen möchte weiter.
01:23:55: So zwischen drei und vier und nachts klappt das schlechter.
01:23:57: aber ansonsten gebe ich mir große Mühe einfach sich darauf zu beruhen und zu sagen naja ich versuche einfach in dem was ich mache beständig zu bleiben und dann nicht zu verhärten und nicht so sagen ah warum klappt es nicht?
01:24:09: eigentlich müsste uns viel mehr.
01:24:10: und warum ist das hier?
01:24:12: Warum habe ich nicht hunderttausend Follower auf Instagram?
01:24:15: und die anderen sind so groß.
01:24:16: Und wenn ich E-Commerce mir angucke, dann verkaufen sie alle super viele Sachen... ...und ich sitze hier und denke mir wie macht man das?
01:24:23: Und dann tritt er drin und fühlte mich mein Scheitern vor Augen.
01:24:30: Das merkt man schon.
01:24:32: Wenn ich hart bin ist man auch gar nicht so einsatzfähig.
01:24:37: Sadly!
01:24:38: Ja, und ich merke das auch bei... Bei mir habe ich mich letztens auch mit meinem Mann noch mal länger drüber unterhalten.
01:24:43: Der auch ein so benanter Klassenmigrant ist.
01:24:46: Und es ist auch so verlockend irgendwie immer weiter nach oben zu gucken.
01:24:53: Aber auch ... Es trägt ja auch zur Sanftzeit bei, mal zurückzuschauen und mal sich den Teil anzugucken der eben nicht Glück oder Segen war.
01:25:01: Es ist schon verdammt langer Weg gewesen In diese Position, die du gerade beschreibst auch heute zu begeben.
01:25:11: Innerlich wie aber auch äußerlich und materiell ist und Sicherheit spielt da ja auch mit rein.
01:25:17: Und sich dann noch sagen zu können okay ich habe jetzt auch dieser Haltung Aber das ist ja auch wieder eine erarbeitete Haltung wo dann noch die Portion Glück und Segen mit dazu kommt.
01:25:29: Ich glaube, das merke ich.
01:25:30: Wenn ich so darüber nachdenke, dann werde ich auch sanft da.
01:25:33: Dann spüre ich auch eine sanfte Gelassenheit in mir.
01:25:39: und ja, das beträgt irgendwie auch ...
01:25:42: Aber auch in Diskussionen oder sowas?
01:25:43: Also was ich immer wieder als Beispiel nehme ist der Umgang des Papstes mit Trump.
01:25:53: Weil er weiß darum wie sicher er ist.
01:25:56: Alle machen mit und feuern dann zurück.
01:25:59: Und sagen, der hat keine Ahnung und so.
01:26:01: Und Papst Leo ist den gesagt wird hier... Der verkündet nicht richtig das Evangelium.
01:26:05: Der muss ihm das und dann sagt... Dann sitzt er im Parallelium hin und sagt einfach Ich werde nicht aufhören das Evangelien zu verkündigen.
01:26:12: Kann er machen was er will?
01:26:13: Kann er mach'n was er'll?
01:26:14: ich werde nicht aufführen das zu tun.
01:26:16: Und bei allem das was man vielleicht auch zu Papst und nochmal sagen kann.
01:26:20: Was man zur vergeliehen Verkündigung da auch noch mal zu sagen hat aber zu sagen naja Spider-Man aus großer Macht für große Verantwortung und dass man sich hinstellt und sagt, passt mal auf.
01:26:29: Selbst wenn ich arm wäre und nichts hätte, ich würde es trotzdem sagen... Wenn du mir alles nimmst, ich würd das trotzdem sagen weil mir das hier wichtig ist und nicht in den Kampf reingehen und nicht sagen, ich diskutiere das jetzt hier aus mit dir sondern zu sagen, nee, ich werde das nicht machen so Ich werde nicht.
01:26:49: äh also ich kann ja da ich fragen, wenn die Leute sagen Es gibt rechtfertige Sicht dafür, dass du Quere Christen und für eine Segnung für alle bist.
01:27:04: Und dann denke ich mir, nee sorry, ihr müsst euch dafür rechtfertigen!
01:27:08: Also in meiner Theologie wenn ich mir das angucke mit den Kompetenzen die ich habe und bei dem was ich ausgebildet worden bin kann ich euch sagen Ich sehe da gar kein Problem.
01:27:16: Wenn ihr ein Problem habt, dann müsst ihr mir das sagen.
01:27:20: Euer Problem ist nicht mein Problem so... Und ich glaube, das schafft man aber erst oder ich schaffte es erst nur mit diesen Schritten die Freiheit sagen.
01:27:31: Ich versuche mich mehr auf die Beständigkeit und auf meine Überzeugung zu setzen als auf den Versuch jemand der es nicht verstehen möchte davon reinzuträngen.
01:27:43: Das ist für mich ein wirkmächtiger Weg weil er genau dieses sagt so du hast eine gewisse Du kannst mir nichts Attitude
01:27:53: Und die muss man sich auch leisten können.
01:27:55: Also das ist auch was, was mich zum Beispiel total antreibt da ich so denke Naja Ich habe auch eine Position.
01:28:01: mir hören viele Menschen zu Viele menschen dem nicht ernst auf.
01:28:05: wenn sich viele menschen vielleicht ärgern Andere Menschen bedeutet dass richtig viel was ich sichtbar und hörbar mache Und das bringt mich auch in eine position wo ich mich auch selber so in die verantwortung nehme und sage ja Sarah Das ist auch ein bisschen Was du machen musst und was du machen solltest, weil ich das auch.
01:28:26: da hatte ich ja auch so mit diesem Aktivistin Begriff auf mich bezogen.
01:28:31: Ich tu das aus einer sehr, sehr sicheren Position heraus.
01:28:35: also gibt es sehr viele Menschen um mich herum privat und auch beruflich die in keiner so sicheren position stehen wie ich es tue Und die dann die Gleichzeitigkeit haben das Privileg haben dass sie von so vielen Leuten gehört werden und eigentlich tue ich's mehr für die.
01:28:51: und wenn ich dann manchmal auch so konfrontiert werde Na ja, Sabre, wir meinen das gar nicht böse.
01:28:57: Dier gegenüber deinem Nichtkanzler... Also es geht nicht um mich so!
01:29:01: Auch wenn ihr das nicht begreifen wollt, weil ihr ... Mein Gesicht seht und mein Äußeres seht.
01:29:07: Und meint, ich rede hier nur über Rassismus der mir widerfährt.
01:29:11: Wenn nur das was mir wiederfährt das Problem wäre dann wär's tatsächlich nicht so schlimm muss ich sagen.
01:29:16: Da muss ich auch ganz ehrlich sagen also natürlich gibt es immer wieder Situationen gerade wenn es um meine Kinder geht dass es trifft mich mitten ins Herz will ich gar nicht sagen und das ist auch individuell für mich schlimm aber das ist nicht das Schlimmste was Menschen in diesem Land erleben müssen und tagtäglich erleben.
01:29:36: so also klar kann man ist es schwierig schlimm und schlimm jetzt miteinander zu gewichten.
01:29:40: jetzt mal abgesehen davon ihr versteht was ich meine garantiert und die dies nicht verstehen wollen verstehen sie ähnlich.
01:29:48: aber das ist ja auch so.
01:29:49: ein grund warum mich das ja gar nicht öffentlich habe.
01:29:52: die ganzen team so weil ich will also ah denke ich mir natürlich immer welchen anteil hab ich denn eigentlich daran dass es gut ist?
01:30:00: also ich meine ich sitze halt auch nur gesagt, ich sitze an meinem Kinderschreibtisch und mache genauso viel Quatsch.
01:30:06: Und freue mich irgendwie ein bisschen.
01:30:07: Gott sei Dank habe ich da auch mit Hilfe gelernt das ein bisschen anders zu sehen weil es mit einem auch fertig.
01:30:12: aber also was ist hoch jetzt im Vergleich zu den Herausforderungen der Welt?
01:30:16: Es ist gar nichts.
01:30:17: im Vergleich zur Kircheninstitution ist das nicht so.
01:30:21: wir haben ja keine gar keine vergleichbare Macht.
01:30:25: und umso krasser ist eigentlich Dass es Leute gibt eben auch in diesen Institutionen so ehrlich muss man ja sein die uns ja supporten also die uns hier auch in die strukturen rein oder mich auch in den strukturn reinehmen.
01:30:37: Weil
01:30:38: genau und weil das sind ja die eigentlichen da sind wir wieder bei kontinuität und außen aber.
01:30:44: Das, das sind eigentlich die ermöglichter für Wandel.
01:30:47: Nicht ich, nicht irgendjemand der von außen was sagt sondern die Leute, die genau das Gleiche machen.
01:30:52: Was wir mit Infrastruktur machen, die sagen ach guck mal, wir öffnen auch unsere Infrastruktur und du bist jetzt hier mal der Referent oder ihr macht für uns dieses Produkt neu oder so.
01:31:01: Da ist es schon irgendwie das Krasse ne?
01:31:04: Und ich würde mich ehrlich gesagt in Grund- und Bodenschämen wenn ich einen Reel machen würde... ...was heißt schaut mal Ich bin Arbeiterkind!
01:31:14: Oder das habe ich nicht.
01:31:15: Ich würde mich für... Also, ich würde das nicht machen weil auf der anderen Seite auch weiß welches Glück ich auch habe dass ich in einer Situation bin wo ich darüber nachdenken könnte es zu tun und irgendwie ich weiß mich hat richtig berührt.
01:31:31: also so dieses Nachdenken über Klassismus hat viel damit zu tun dass wir der Saras Book ja veröffentlicht haben.
01:31:38: Sarah-Marie Blum, wo ich nicht sein sollte.
01:31:40: Ich hatte sie auch im Podcast und mit Sarah auch viel geredet habe und davor schon von Louise Dingsbums die Kunst ein anderer zu sein ganz französischer Eddie Louise glaube ich.
01:32:08: Und der halt darüber redet, wie er seinen ganzen Namen aufgegeben hat.
01:32:12: Um Eduard Luiz heißt das glaube ich.
01:32:14: Eduard.
01:32:14: Okay.
01:32:16: Eduart Luis mit Das Ende von Eddie ist es wahnsinnig gut und im Schreiben und genau.
01:32:25: Wir verlinken das auch in
01:32:27: den Schoen und dann beschreibt er so davon, wie ihr quasi versucht habt jemand anderes zu spielen damit nicht auffällt Auf der einen Seite, dass er gar nicht daherkommt und auf der anderen Seite, das er nicht wiedererkannt wird von seiner Familie.
01:32:46: So, dass quasi auch Sprache anfängt abzugrenzen.
01:32:49: Und das merke ich schon auch wenn du irgendwie dann studierst und eine Geisteswissenschaft studierest und so ein anderes Geschwisterteil von mir hat auch studiert aber Naturwissenschaft der arme Mensch Da fährt er jetzt den Job.
01:33:03: Genau, da merkst du schon dass die Sprache sich entwickelt gerade in Geistessenschaft wo du viel ja irgendwie schreibst und dann alte Texte liest und dann redest du auf einmal von konstituierend und von Empfanglisationen und von... Wer
01:33:16: sich dem Begriff Kommiliton
01:33:19: nennt?
01:33:19: Ich wusste nicht was das ist.
01:33:22: bevor ich studiert habe, kannte auch niemand der meine Zuhause hat dem Begriffe auch niemand verwendet
01:33:31: Und da merkt man schon die Sachen, die so ranziehen.
01:33:33: Aber mir wäre das peinlich als Verkaufsargument für meine Sachen zu benutzen.
01:33:42: Ja und gleichzeitig ist es wichtig darüber zu sprechen.
01:33:48: Deswegen mochte ich den Zugang sehr, weil ich es rausgelesen habe und auch glaube dass das viele andere auch tun.
01:33:54: Und das ist auch noch mal eine schöne Art und Weise, weil's halt ne Offenheit da bietet.
01:33:59: Du redest von dir und du bietest nicht... Ich glaube, vielleicht sind einige Menschen dann doch.
01:34:09: Aber ich habe die Vermutung, dass viele Menschen dadurch nicht in den Widerstand der Rechtfertigung irgendwie kommen und dafür offener auch sind oder sich selber wiedererkennen darin.
01:34:19: Das fand ich ganz schön... Ich möchte noch auf die letzte Etappe bei dir eingehen.
01:34:26: Ankommen!
01:34:30: Über das Wort ankommen, habe ich mir zu viele Gedanken gemacht gerade so in der aktuellen politisch gesellschaftlichen Situationen in der wir sind und auch wenn ich an meinen Vater denke, der vor über forty-fünf Jahren nach Deutschland gekommen ist.
01:34:48: Wenn der Ankommen lesen würde – habe ich jetzt mit ihm nicht so weit gesprochen?
01:34:54: Kriege ich ihn mal fragen!
01:34:57: Wie ich meinen Vater wahrnehme, ist er bis heute nicht in Deutschland angekommen.
01:35:01: Und ich glaube das trifft auch sehr viele Menschen Generation erste Migration.
01:35:09: trifft das zu, dass sie mit dem Wort ankommen wenig so anfangen können und es gerade auch nochmal erschwert wird.
01:35:21: Und das ist irgendwie kein selbstverständlichen Ankunftsort?
01:35:26: So, so gibt und das hat mich so nachdenklich gemacht für wen ist ankommen eine übung?
01:35:33: Und für wehen?
01:35:33: ist es irgendwie auch so ein kampf oder so Ein überleben irgendwie um zugehörigkeit und dass assoziieren unterschiedliche menschen mit dem mit dem angkommen?
01:35:45: Ich würde es jetzt wahrscheinlich nicht verwundern.
01:35:47: Dass das nicht in der idee Das war weil ich wenig mikrantische geschichte vor also gar keine vorzuweisen habe.
01:36:00: Ich kann mit dem Gedanken schon nochmal mitgehen, ich kann mal das beilegen was die Idee von Ankommen ist weil es ist... Die Frage von Ankom ist ja auch eine Frage.
01:36:16: Wo drinnen werde ich wieder?
01:36:17: sicher also eine reise hat ja auch eine gewisse gefährlichkeit und auflösung.
01:36:25: Und auch andere reisen die man eingeht also wenn man sich entscheidet einen neuen job anzufangen, wenn wir sich entscheiden in ein anderes land zu gehen, wenn es ist entscheidend eine person zu heiraten, wenn man sie entscheidet ein anderes beziehungsmodell zu wählen.
01:36:35: das hat alles die aufregungen das genießen das staunen das entdecken.
01:36:41: Aber es hat immer auch die Gefahr erstmal drin, weil es eine Unsicherheit gibt.
01:36:46: Aber das ist ja genau eigentlich das was man will und das Schöne so in der Reise.
01:36:50: Und für mich hat ankommen... ...ist die Frage von wie sorge ich dafür dass das auch wieder integrativ wird?
01:36:59: Also dass sich auch sage hier mach hier beende ich jetzt vielleicht auch bewusst die Reise und warte nicht dass sie für mich beendet wird.
01:37:08: Hier gucke ich darauf, was habe ich eigentlich gelernt und was nehme ich mit?
01:37:11: Ich sortiere mal die Fotos.
01:37:13: Also ich weiß nicht wie dein Foto Handy ist.
01:37:15: Mein Foto-Handy ballert einfach durch die Jahre!
01:37:17: Ich bin sehr dankbar dass meine Frau die Tradition pflegt daraus Fotoalben zu machen.
01:37:22: Das ist ja eigentlich dieses Ankommen das man dann sagt okay wir schließen dieses eine Jahr ab Mit diesen Fotos Die anderen sind nicht weg aber diese Fotos sind jetzt drinnen.
01:37:30: Wenn wir uns nochmal das Jahr angucken, dann sind das diese Fotost.
01:37:35: Was ich schon für mich merke, aber da habe gar keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Wahrheit ist dass wenn mich ein Gedanke plagt und mir immer wieder kommt es auch an den Punkt kommen darf wo ich sage das ist halt so.
01:37:58: Und der gehört jetzt vielleicht zu mir und damit muss ich mich jetzt abfinden.
01:38:03: Ich muss mich abfinden damit Ich daher komme, wo ich herkomme.
01:38:08: Ich muss mich abfinden damit dass ich da bin wo ich da Bin weil es ist letztendlich wie es ist.
01:38:12: ich kann daran nur sehr langsam etwas ändern und wenn es sich ergibt dann tue ich das auch.
01:38:20: aber so und Und ich finde dann hat ankommen auch etwas heilsam ist weil es Da drin auch die sache sagt ich Lass sie ja kein notfall koffer so sondern ich schaue halt dass ich mit dem, wie es jetzt gerade ist irgendwie zurechtkomme.
01:38:40: So und ich weiß aber auch nochmal so das ist natürlich eine weiße Sysman Perspektive die hier drinnen ist.
01:38:50: Und ich glaube auch es gibt systemisch ganz viele Gründe immer wieder warum etwas nicht gelingt.
01:38:55: Ich kann das aber auch bei privilegierten Beobachten oder auch bei mir selber beobachten so Dass man sich sehr oft auch versteift in den Dingen die nicht klappen in diesem Leben und sich dann selber auch in diesen Dingen hält, ne?
01:39:10: Und dann sagt ich kann das eben nicht tun weil ich habe ja das und dass.
01:39:15: Oder weil mir das passiert ist werde ich das nicht.
01:39:18: oder du darfst nicht mit mir so reden weil mir Folgendes passiert ist.
01:39:22: Da muss man auch sagen Ja aber Ich bin auch nicht dein Therapeut!
01:39:27: Ich bin Auch Nicht der der für verantwortlich ist.
01:39:29: Das ist Dein Problem nicht mein Problem dass ich respektvoll mit dir umgehen kann weiterhin oder so.
01:39:36: aber das werde ich nicht lösen sondern die frage wie du in deinem leben ankommst.
01:39:41: Ist eine frage die du nur beantworten kannst.
01:39:43: so und das ist das schon so was in dem kapitel auch drin steckt zu sagen so befriedigt man sich mit einer sache sagt man eatre love.
01:39:52: so das war ja gar nicht so geil was wir machen noch mal nach orders fahren Also doch mal dahin, bis es halt ultrageiles oder einfach zu sagen ja war vielleicht super als ich sechzehn war ist nicht mehr geil wenn ich sechsunddreißig bin.
01:40:05: Ich glaube das war auch das was mich so berührt hat beim Thema Ankommen weil also ich hab deine Geschichte gelesen und auch Personen die du in dem Kapitel erwähnst und habe an Personen aus meinem Leben geknüpft weißte?
01:40:20: Also meine deutsche Oma die im Zweiten Weltkrieg mit ihrer Mutter und ihrem Bruder aus Pormann ins Ruhrgebiet geflohen ist.
01:40:28: Und, die mit über Achtzig als sie gestorben ist immer noch nicht das Gefühl hatte angekommen zu sein.
01:40:36: Ausnahm... aus einer weiß gelesenen Perspektive, die sich aber als sogenannte Flüchtlinge sehen hat und zwar ihr ganzes Leben lang.
01:40:45: Und diesen Schmerz auch in sich getragen hat.
01:40:48: Und dann sehe ich meinen Vater der ja auch durch sein Äußeres und auch dadurch dass er nicht muttersprachlich ist und das er dadurch auch das Gefühl vermittelt bekommt Du gehörst ja nicht ganz dazu, und zwar tagtäglich.
01:41:03: Und auch noch mal in einer krasseren Intensität.
01:41:05: Und anders als ich das erfahre... ...und auch nicht das Gefühl hat angekommen zu sein.
01:41:12: Dann kommt das so aus zwei Richtungen bei mir.
01:41:15: Ich bin angekommen.
01:41:17: Das war irgendwie auch nochmal so, dass es schöne Gefühle hatte.
01:41:23: Aber wie unterschiedliche Ankommer.
01:41:26: Das war so in meinem Kopf dabei und daher kommt so ein bisschen diese Frage oder dieser Gedanken auch, die mich da so umtrieben haben beim Lesen.
01:41:35: Und da dachte ich nochmal ja wie unterschiedlich das auch ist, dass du wahrscheinlich nicht damit gerechnet hast, dass Du das geschrieben hast, das Menschen wie ich sowas damit assoziieren und so daran angreifen.
01:41:45: Was finde ich irgendwie?
01:41:46: Ja, das war einfach schön, wollte ich gerne teilen.
01:41:49: Aber guck mal, das ist genau den Ansatz dem wir da drin gewählt haben... ...ist ja Ich erzähle von mir und meiner Reise Und sehr persönlich, ich hab jetzt auch noch mal geguckt.
01:41:58: Da ist ja auch ... Ich weiß nicht, ob er meinen Papa drinnen glaubt und da spiegelt sich was durch so.
01:42:05: Dann müssen wir ja ... Ja aber so ist halt das Leben!
01:42:08: Am Ende muss man mit den Sachen klarkommen.
01:42:10: Also weißt du?
01:42:12: Es ist egal wie ungerecht die Welt ist.
01:42:15: Und egal wie Sachen scheiße sind.
01:42:18: Auch in der jetzigen Situation und so es bringt leider nichts für immer in dem Modus zu bleiben, dass man das nicht will.
01:42:29: Das ist so bitter und schmerzhaft Und es gibt auch Anteile in mir wo ich denke eigentlich will ich das niemals in meinem Leben akzeptieren.
01:42:41: Ich mag aber leider, dass es mir besser geht wenn ich das tue weil ich's nicht zurückdrehen kann.
01:42:47: Ja, da hat er ich auch aber so.
01:42:52: deswegen glaube es ist immer wieder sind wir auch wieder bei Glaubenskommunikation.
01:42:55: Ich glaube das ist immer der einfache Weg sich selber erstmal transparent zu machen auch wenn so bei Kommunikation wie können wir das auflösen?
01:43:03: Auch zu sagen naja ich erzähle dir von meiner Verletzlichkeit damit du vertrauen kannst darin dass ich deine Verletzlichkeit schätze anstatt immer wieder einzufordern, dass du mir von deiner ne?
01:43:13: Erzählen wir doch mal jetzt von Gott.
01:43:14: Ja, voll.
01:43:14: Erzähl mir doch mal wann es dich geleitet hat und so das ist immer so dieses so aber zu sagen nee Pass auf!
01:43:19: Du weißt wer ich bin Und dann kannst du dir in deinem Kopf Gedanken machen ob das für dich stimmig ist oder nicht.
01:43:25: und wenn's für dich nicht Stimmig isst dann kann man sagen Das ist halt Tobias Geschichte und da ist okay...
01:43:30: Das finde ich ist so
01:43:31: schön weil
01:43:32: ja weil das zeigt gerade unser Austausch auch so darüber.
01:43:36: das finde ich grade so schön auch dass wir das hier jetzt auch nehmen Weil das so deutlich macht, was möglich ist.
01:43:41: Also deine Geschichte ist ganz anders als meine.
01:43:44: Wir könnten auch darüber reden in dem ich dir sage, hör mal Tobias!
01:43:47: Das hast du jetzt als Weißer Zismal geschrieben?
01:43:48: Was soll das denn?
01:43:49: Hast du mal einen Aldi gedacht und so weiter?
01:43:51: So hätte es auch aussehen können.
01:43:54: Aber dass wir ganz anders darüber reden und dann so in Verbindung kommen... Ich kann meine Geschichte an deine Anknüpfen usw.
01:44:02: Und sowas wünsche ich mir viel mehr.
01:44:04: Da sind wir wieder bei der Frage von muss ich mich verteidigen, ne?
01:44:09: Ne musst du ja gar nicht.
01:44:10: Habe ich überhaupt nicht eingefordert.
01:44:11: Genau aber
01:44:12: das manche was davor meinte so dass wir oft so in... Dass wir auch.
01:44:15: durch die Diskussionsart die wir haben und das einreden, dass für eine polarisierte Gesellschaft seien kommen wir immer an den Punkt, dass wir das Gefühl haben alles ist Alles ist Podium-Diskussion.
01:44:28: Und jetzt muss ich der Sarah mal sagen, dass sie sich mal nicht so anstellen soll.
01:44:32: Natürlich ist es ein weißer Systema-Perspektiv.
01:44:34: Was hast du erwartet?
01:44:35: Dann lehst du halt nicht in dem Buch von Tobias Sauer, sondern von Tassim.
01:44:40: Das ist eine andere Perspektive, ne?
01:44:42: Weißt du... Hast
01:44:43: du die Doku schon gesehen?
01:44:44: Ich
01:44:44: will sie noch gucken!
01:44:45: Ich hab' nur die Trailer gesehen und habe mich weggelacht schon da drinnen.
01:44:48: Ja.
01:44:49: Und ich hab das Hörbuch von ihm gehört und denke mir, tamam ... Ich küsse sein Augen einfach so gut es ist.
01:44:56: Sogut aber
01:44:58: ich liebe auch seinen podcast mit mehr zusammen also formula was mein Lieblingspodcast.
01:45:03: by the way,
01:45:05: ja den habe ich auch heute das hast du in der folge während dich gehört habe gehören eures podcasts und gesagt dass dritte her es kommt drauf genau aber genau dieses.
01:45:19: so.
01:45:21: Ja, natürlich leben und schreiben.
01:45:25: Und sind wir in unseren Kontexten?
01:45:27: Und dass es irgendwie zu einem Ding geworden ist das als Angriffsfläche zu benutzen.
01:45:33: Ist halt auch.
01:45:33: also ja wo?
01:45:34: also worüber reden wir gerade so.
01:45:38: Also danke ich habe da selber gemerkt was ich weiß wenn man.
01:45:44: Wahrscheinlich bin ich da auch in meiner Abhängigkeit.
01:45:47: Und gleichzeitig darf ich natürlich nicht zu hybris werden, so dass man sagt ja und deswegen habe ich die Welt verstanden.
01:45:53: Ja und ich ringe letzter Zeit so sehr damit das du hast ja erwähnt, dass du weißer Zisman bist.
01:45:59: Das hab' ich ja jetzt gar nicht gesagt.
01:46:02: sagt es auch so ungern zunehmend.
01:46:06: Auch wenn natürlich klar ist, dass du als Weißer Zisman mit deutschen Passen einen anderen Status hast als weiß ich nicht... Ich will gar nichts das sogar mit mir vergleichen sagen wie was als Tassim oder so ja?
01:46:19: Also aber Es ist auf der einen Seite wichtig das zu verstehen und gleichzeitig bist du so viel mehr als ein Weißers Zismann also dieses.
01:46:34: man hebt es dann immer hervor und packt dann auch alle weißen Sismen in eine Schublade, wo es natürlich dennoch gleichzeitig auch strukturelle Bevorteilung geben kann.
01:46:47: Und die auch möglicher ist und noch
01:46:49: beliebbar ist.
01:46:50: Gleichzeitig bist du Dublias ein Mensch der gerade mit Sarah ein Mensch spricht und von Mensch zu Mensch will ich mir das trotzdem so nicht nehmen lassen.
01:46:59: Also ich will deine Inwelt genauso wahrnehmen können, wie die von Tassimo Merve bei Formulava... Ich wollte das noch mal im Podcast erwähnen!
01:47:15: Ja, also und das ist so ein bisschen manchmal habe ich im Moment das Gefühl dass es nimmt uns auch so ein Bisschen Verbundenheit und führt mehr zur Trennung in dem indem wir sowas so häufig erwähnen.
01:47:25: Und gleichzeitig weiß ich dass ich sowas auch Häufig erwähne.
01:47:33: Ich glaube auch da sind wir... Das hat ja auch was mit ankommen zu tun weißt du?
01:47:38: Ich könnte... ich weiß nicht ob ich das könnte Aber auf jeden Fall wäre ich mir ziemlich sicher, dass sich gut Klicks fahren könnte wenn ich mich immer wieder mit Regenbogenflaggen auf Instagram setze.
01:47:49: Jetzt auch noch gut Reichweite weil dann auch die rechten Rollen mit drauf kommen und so... Und dann sage ich Olle Olle und wir müssten das alles machen und so.
01:47:57: Und ehrlich gesagt habe ich damit meine Herausforderung, weil ich eben cis bin!
01:48:05: Ich habe diesen Anteil der Queerness für mich noch nicht entdeckt.
01:48:09: oder drinnen und sich dann hinzustellen.
01:48:11: Und der Community, das halt zu nehmen und zu sagen guck mal ich bin das auch finde ich irgendwie schwierig weil ich war auch in meinem Leben noch nie auf einem CSD so und dass keine Ahnung.
01:48:23: Ich versuche dann eher die Sachen wo ich gut hinterstehen kann also dass eben die Sticker laufen oder dass im Hintergrund wir Sachen hausten und sicher halten.
01:48:36: Also jetzt ist ja also out in church läuft über unser server und als sie damals abgeraucht sind haben wir dafür gesorgt dass die halt dran blieben.
01:48:43: und sowas sieht niemand.
01:48:45: es gibt keine kartoffeln im internet.
01:48:47: Zu gewinnen oder so was.
01:48:48: aber da kann ich viel ehrlicher hinterstehen weil ich weiß naja infrastruktur dafür zu liefern oder also das habe ich dir auch gesagt immer wenn du irgendwas brauchst oder sowas für die sachen die dann nicht laufen ruf mich an so das kann sich viel besser liefern und viel mehr auch mit rückrad und mit mit dem, was ich bin und was ich sein möchte vereinbaren als ein Schauspiel zu machen nach außen.
01:49:12: Und ich finde das gehört auch zu ankommen.
01:49:14: also auch mit sich selber ehrlich zu sein und zu sagen Was ist denn Ausdruck meines politischen Engagements?
01:49:22: Was ist den Ausdrucks von dem was ich kann und so und so.
01:49:25: Ich schätze jeden der das macht und gut und ich hab da jetzt kein inhaltliches Problem hinzugehen aber ich habe das noch nie gemacht.
01:49:34: Jetzt performativ das zu tun, weil ich denke, dass es irgendwie cool ist.
01:49:38: Und das verlangen Leute von mir fühlt sich für mich verlogen an.
01:49:46: Für mich persönlich verlogene An.
01:49:48: Ich glaube, das gehört auch zum Ankommen dazu, dass man so schafft eine Konsistenz auch zu schaffen in dem wie man nach außen auftritt und wie man ist wenn man persönlich eintrifft.
01:50:01: Das muss irgendwie zusammenpassen.
01:50:04: Ich finde, das ist auch immer das, was mir am unangenehmsten ist.
01:50:07: Ich kann eigentlich mit allen Menschen gut... ...ich find' am unangenemsten.
01:50:11: aber wenn die Kamera aus ist in großen Anführungszeichen jetzt sieht die Kamera raus und dann merkst du dass es eine andere Person auf einmal wird oder andere Ansprüche kommen oder andere Sachen und so, da reagier ich ganz allergisch drauf weil ich ehrlich gesagt mich danach sehr unsicher fühle und nicht in die Nähe kommen möchte, weil ich weiß es gibt nur Ärger.
01:50:31: irgendwann Irgendwann gibt es nur Ärger und ich meide Ärger, den ich nicht selber provoziert habe.
01:50:41: Ja ja, verstehe ich.
01:50:43: Ja, apropos Ankommen!
01:50:45: Wir müssen ans Ende dieser Folge ankommen.
01:50:49: Ich würde gern das wichtigste Kapitel vorlesen
01:50:51: in diesem Video.
01:50:52: Okay aber ich hab auch trotzdem noch Abschlussfragen.
01:50:56: Die Entfragen?
01:50:57: Jetzt weiß ich nicht in welcher Reihenfolge.
01:50:59: jetzt müssen wir kurz...
01:51:00: Ich mach zuerst
01:51:02: Du machst zuerst.
01:51:02: okay, ich hab zwei Abschlussfragen.
01:51:05: Es geht jetzt so lange um weißes Sismen und dann dachte ich mir, ich kann jetzt einfach auch die Moderation übernehmen in diesem Podcast.
01:51:10: Das
01:51:14: ist ja... Ja?
01:51:14: Ich habe das gesehen, ich kenne den Frage-Katalog vorher bekommen und ich weiß es da nicht aufkommt.
01:51:19: aber es ist mir super wichtig ins Buch, ich habe gesagt, es ist kein Goro-Buch!
01:51:24: Und es gibt einen Schritt, das ist der Schritt neunzehn und er heißt Hilfverholen.
01:51:29: Der ist in dem Kapitel.
01:51:30: Wie geht eigentlich Entspannung?
01:51:34: Du nimmst dich einfach.
01:51:35: Okay dann entspannen wir uns.
01:51:37: Setz euch
01:51:37: entspannt
01:51:38: hin.
01:51:38: Aha doch nicht!
01:51:40: Schritt Neunzehnhilfe holen.
01:51:42: Bevor ich den letzten Schritt dieser Etappe gehe, ist mir dieser hier unheimlich wichtig.
01:51:45: Ich habe lange mit mir gerungen ob ich ihn überhaupt aufschreiben soll.
01:51:49: Ich hab überlegt ob ich einen anderen Weg finde die Geschichte zu erzählen Aber dann wäre dieses ganze Projekt unehrlich.
01:51:55: Die Achtsamkeitsbubble hat einen extremen Hang dazu, eine glatte Geschichte von schnellen Erfolg durch die richtige Methoden zu erzählen und wenn wir ehrlich sind erzählt auch dieses Buch ein bisschen davon vom Ausmisten meditieren, vom neuen Entdecken und dem Ausbrechen aus dem Alltag – von kleinen Selbstverbesserungen und Alltagsabenteuern!
01:52:13: Darin ist erst mal nichts verwerflich.
01:52:14: Alles, was ich hier beschreibe hat mir tatsächlich geholfen.
01:52:17: Doch es gibt etwas das mir am allervundamentalsten und bis heute am nachhaltigsten geholpen hat.
01:52:23: Ich habe mir professionelle Hilfe geholt.
01:52:26: Obwohl dass selbstverständlich sein sollte ist das oft nicht.
01:52:28: Gerade unter Gründerinnen und Jungunternehmern ist dieses.
01:52:32: er hat es aus eigener Kraft geschafft eine fast schon manisch wiederholendes Mantra in mir immer noch ein bisschen der festen Ansicht, die das Problem lässt sich wegarbeiten.
01:52:44: Man muss nur genug sich anstrengen.
01:52:46: auch den Satz selbstständig heißt selbst und ständig habe ich in meiner Laufbahn schon oft gehört als wäre Selbstausbeutung eine gesellschaftlich gewollter Teil der Selbstständigkeit.
01:52:56: Aber auch völlig unabhängig von meiner Berufswahl habe ich bei all meinen Versuchen entspannter zu werden gemerkt, dass ich immer wieder an unsichtbaren Grenzen schoße.
01:53:05: Etwas das viel tiefer legt als der Mangel eine lange Weile oder die fehlenden Zeit für ein Meditations-App.
01:53:10: Bei mir ist es die oft mangelnde Bereitschaft, mir selbst etwas Gutes zu tun – weil ich im Kern gar nicht davon überzeugt bin, da ich es verdient habe!
01:53:18: Dazu kommt die Angst vor dem Scheitern und eine daraus resultierende, selbsaufweiligte, absurd hohe
01:53:23: Arbeitsbelastung.".
01:53:25: Gerade in den Pandemiejahren hat sich beruflich und privat für mich viel verändert.
01:53:29: In dieser Zeit habe ich angefangen, mir professionelle Supervisionen zu leisten.
01:53:33: Das hat mir enorm bei der Sortierung der eigenen Ressourcen geholfen Und bot mir endlich einen geschützten Raum um Entscheidungen nicht immer nur einsam mit mir selbst ausmachen zu müssen.
01:53:42: Doch neben dem beruflichen und internen Themen brauche auch Raum für meine privaten.
01:53:46: Nach einem Februar, den ich mir so brutal voll mit Termin gelegt hatte dass sich kaum noch schlief schlecht aß und mental so maximal gefordert war passiert ist.
01:53:55: Am Ende der letzten Auftrag lag ich zittern völlig ausgebrannt und ohne Stimme im Bett.
01:53:59: Ich will jetzt gar nicht weinerlich klingen...ich liebe es herausgefordert zu sein!
01:54:03: Ich habe es auch sehr genossen einen Monat lang so viel unterwegs sein zu können.
01:54:07: aber ich habe in diesem Bett auch schmerzhaft gemerkt das es ein Autopiloten in mir gibt der zuverlässig dafür gesorgt hat dass ich nicht auf mich achte, der mich sehenden Auges gegen die Wand laufen lässt.
01:54:18: Immer wieder!
01:54:19: Die Erfahrung, zwanzig-zwanzigzweinzwanziger in einem echten Tiefpunkt gewesen zu sein und Jahre später zu merken das ich noch immer nicht ganz begriffen habe wieso ich das eigentlich mit mir machen lasse hat mich zu einer Entscheidung geführt.
01:54:32: Ich gehe in Therapie Und ich habe es keine Sekunde bereut, im Gegenteil.
01:54:36: Ich habe so unfassbar viel über mich gelernt, hab alten Ballast ablegen können und mir neue gesunde Verhaltensmuster angeeignet.
01:54:43: Ich stehe heute deutlich stabiler im Leben als jemals zuvor... ...und wieso schreibe ich das hier so ungeschminkt auf?
01:54:49: Weil ihr keine Methode der Achtsamkeit!
01:54:51: Und keiner noch so toller spiritueller Kniff irgendwas bringt wenn in die eine fundamentale Struktur verankert ist, die dich unbemerkt selbst sabotiert.
01:55:02: Er ist seitdem ich bereit war, mir diesen professionellen Raum für mich selbst einzuräumen.
01:55:06: Habe ich überhaupt die reale Chance bekommen echte Entspannungen in meinem Leben zuzudasten?
01:55:11: Im Waschraum in der Eifel habe ich gemerkt dass sich wieder nett zu mehr sein muss aber erst in der Therapie habe ich verstanden warum mir das eigentlich so verdammt schwer fällt.
01:55:22: Ja ich würde sagen das war schon fast das Herz der Folge.
01:55:25: vielen Dank dir.
01:55:27: und seit dem hast du dir Genusstermine wie Arbeitstermine in den Kalender vielleicht unter anderem.
01:55:33: Ich gebe mir Mühe, aber mir ist dieses Kapitel voll wichtig und ich habe das mit meinen Lektoren besprochen ob ich es bereit reinmache oder nicht.
01:55:40: Weil dass die Geschichte schon erzählt wie geht der Entspannung?
01:55:45: Weil keine Meditationserpaar hat mir geholfen da drinnen!
01:55:50: Oder wenn ich jetzt stabil stehe oder so... ...oder wenn ich die Sachen jetzt sage hier und was mit ankomme und so dann oder es ist wie es ist, dann ist das Therapier Erfolg Und nicht weil ich irgendein Guru nachgefolgen ist oder weil Gott mich besät hat, sondern weil ich jemanden hatte der ehrlich mit mir auf Dinge drauf geguckt hat und das gehalten hat.
01:56:15: Das wird so oft vergessen in diesen Kontexten.
01:56:18: Aber es ist super wichtig und wir haben uns Anfang des Jahres an der unruhigen Hoffnung getroffen, an der Konferenz.
01:56:23: Da wollte ich sehr oft gefragt wie ich das schaffe denn selbstständig zu sein?
01:56:27: Und da habe ich angefangen den Leuten als Antwort darauf zu geben Therapie.
01:56:31: Wenn mich Leute fragen Wie schaffst du das alles?
01:56:34: dann ist meine Antwort darauf Therapie So und das ist für viele Leute so dispektierlich oder so weil die gerne so eine Super Story hätten.
01:56:43: aber ich mache ja gar nix super.
01:56:45: Ich habe hier einen unaufgeräumten Schreibtisch, ich sitze in der Halle und versuche einfach die Sachen, die ich gerne machen will zu schaffen dabei nicht unterzugehen... ...und am besten Fall ist so zu bauen dass ich das morgen weitermachen kann.
01:56:57: also da ist halt nichts Glorreiches erstmal drin in dieser Sache und dieses Aushalten von mit Selbstständigkeit einhergehender Existenzangst mit dazu, was man so alles mitgenommen hat im Aufwachsen und so.
01:57:13: Ich glaube ich hätte diese Firma auch nicht mehr oder ich hätte es nicht geschafft das hier auf einen guten Zweig zu bekommen und dass es mir gut geht und ich Ausgleich habe wenn ich nicht Therapie gehabt hätte oder Wenn ich nicht weiterhin Therapie in Anspruch nehme.
01:57:28: Ja finde ich auch noch mal wichtig sowas sichtbar zu machen Auch aus männlicher Perspektive
01:57:33: ja ist recht ne?
01:57:36: Ja danke dir dafür.
01:57:43: Ich finde
01:57:44: es nur wichtig, dass das Herzstück von dem Buch ist.
01:57:46: Dann
01:57:47: ist auch das Herz der Folge!
01:57:49: Wir lassen uns jetzt
01:57:50: dabei und vom Video praten.
01:57:52: Erst dann ist es ehrlich, das Buch.
01:57:54: Und dann kann man die ganzen anderen Sachen und die helfen noch alle und machen alle.
01:57:57: Das sind auch schöne Übungen dabei glaube ich.
01:57:59: Und auch witzige Kapitel.
01:58:02: Aber ich würde immer alles unter der Klammer machen.
01:58:04: Es gibt wenn du merkst was etwas immer wieder in deinem Leben passiert So und ist immer wieder auch destruktiv wird.
01:58:13: Und du verstehst nicht, warum das passiert?
01:58:15: Du verstehst nichts was dein Anteil daran ist und wieso es ist.
01:58:18: und so.
01:58:19: dann sage ich dir bitte nimm professionelle Hilfe in Anspruch und die gibt es von super niederschwellig bis hin zu Selbstzahler in einer großen Varianz.
01:58:29: Das finde ich auch nochmal super wichtig weil Therapie auch schwer zugänglich ist und auch aktuell so aussieht, als ob es noch schwerer zugänglicher wird.
01:58:41: Und da auch nochmal deutlich zu machen gibt auch viele Angebote die niederschwelliger sind.
01:58:47: Die Bistümer unterhalten Lebensberatungsstellen.
01:58:49: dafür würde ich immer eine Lanze brechen.
01:58:51: das sind richtig gut ausgebildete Leute.
01:58:54: Da bekommt man immer einen Platz.
01:58:56: dann je nachdem Wenn das Problem ein spezifischeres gibt es dafür Beratungsstellen.
01:59:01: und wenn ihr sagt, ihr habt kein Problem aber viel Geld dann spendet doch einfach für die.
01:59:06: Das würde sehr viel helfen.
01:59:08: Ja weil ich... Also ist wichtig so.. Ich merke dass auch wieviel allein Psycho-Education bringt also einfach dass Leute wissen, dass manche Sachen vielleicht nicht körperlich sind sondern seelisch sind und die psychisch sind Und dass das Unterschiede macht.
01:59:26: Auf jeden Fall.
01:59:27: Großes Plädoyer für... Ihr müsst gar nicht alles alleine schaffen, zu Durchhilfe!
01:59:33: Man ist überhaupt nicht schwach dabei und man kann viel stärker sein und dann viel entspannter leben.
01:59:38: und erstaunlicherweise rechne ich viel seltener seitdem nachts um drei Uhr nach ob meine Buchhaltung stimmt.
01:59:46: Das hat enorm abgenommen.
01:59:48: Ja schlecht für meinen drei Fragezeichenkonsum aber es ist gut für mein Schlaf.
01:59:54: Ja, also ich kann auch sagen dass ich damals an meine Therapie auch über eine Frauenberatungsstelle bekommen bin.
02:00:02: Also man kann ja auch genau diese kostenlosen Angebote die du gerade ansprichst und auch darüber die dienen der Vernetzwerkung können auch helfen dann in Therapieplätze oder an Therapeuten zu kommen.
02:00:13: das war zumindest meiner Erfahrung.
02:00:15: zumal ich mich jetzt von einer Frauen Beratung Stelle nicht in erster Linie direkt angesprochen habe kam auch eine Person zu mir, die sagte probier doch mal da und ich so naja aber ich bin jetzt keine Frau.
02:00:24: Lass euch den Namen nicht abschrecken.
02:00:27: Ja
02:00:28: total also ja aber dann sagt sie die Person zu mich naja du bist frau und du suchst Beratung also muss es nicht immer so wie die hälftigste Gewalterfahrung oder sowas sein sondern du willst Therapie und da gibts ne Bratungsstelle für Frauen, also frag doch mal.
02:00:44: Und das war so mein Weg dann auch darüber nicht Therapie zu finden.
02:00:50: Das sind ja auch noch einmal Möglichkeiten.
02:00:53: Yes!
02:00:54: Ich will trotzdem unsere letzte Frage... dir stellen.
02:00:59: Weil die finde ich, wir haben gerade überlegt da sollen jetzt aufhören.
02:01:01: das war jetzt das Herz und so.
02:01:02: aber nein ich möchte das gerne von dir hören und stelle dir die Frage wo du weißt dass sie kommt auch wenn du den Bogen nicht gelesen hättest weil du sicherlich auch schon mal eine Folge von uns bis zu Ende gehört hast.
02:01:15: und die Frage lautet...
02:01:16: Jede Folge?
02:01:18: Was?
02:01:18: Jede folge von euch passt bis zum ende gehört?
02:01:22: Wie ist dein Traum von Kirche?
02:01:31: Ich träume von einer Kirche, die sich selbst nicht ernst nimmt.
02:01:38: Bereit ist es sich selber abzuschaffen um den Weg freizumachen.
02:01:44: Also ich selber als Werkzeug zu sehen, gerne auch als Sakrament, als Zeichen und Werkzeug dafür dass Menschen die Chance haben glaube und spiele total als Ressource für ihr Leben zu entdecken das sie die Chance habe sich Gott kennen lernen zu können die Kirche eine diene Funktion hat und kein Selbstspeck verfolgt.
02:02:09: Und in diesem Kontext sie mitwirkt daran, dass diese Welt ein gerechterer Ort für alle Menschen wird.
02:02:15: Das wäre so die Paradies wie Reich Gottes immer übersetzen würde, ein gerechtere Ort für all den Menschen.
02:02:21: Keine Ahnung, wie der aussieht?
02:02:23: Keine ahnung was gerecht ist.
02:02:24: auch das ändert sich ja.
02:02:26: aber diesen Ansatz zu haben zu sagen... In diesem Dienst stellt man sich dass das Reich Gottes kommt, dass das Paradies kommt.
02:02:34: Dass Menschen die Chance haben, Spiritalität und Glaube als Ressource für sich zu wiederzuentdecken.
02:02:40: Und im Zweifel schafft man sich auch ab, weil man eben das Paradieß schafft so.
02:02:43: Das wäre mein Traum von Kirche.
02:02:46: Tobias vielen lieben Dank!
02:02:48: Länger als du hattest bisher glaube ich nur Aladin Elma Fanani bei uns geschafft.
02:02:54: Ist das hier nicht alles gesagt?
02:02:57: Es kommt ein Stichwort noch... Danke, war wirklich... ich wollte auch nicht vorher aufhören weil es einfach ein sehr schönes Gespräch
02:03:06: fand.
02:03:07: In deinem Kalender steht ja auch noch dass wir noch eine Stunde weiter reden und wir ohne Mikrofonen.
02:03:11: Schön, dass du da warst!
02:03:13: Dankeschön
02:03:14: Alles, alles Gute.
02:03:15: Viel Erfolg mit dem Buch!
02:03:17: Ich bin sehr gespannt wie da der Weg weitergeht und wir verlinken das natürlich auch.
02:03:21: ihr könnt es kaufen im Shop Roach jetzt wenn ihr.
02:03:26: ihr könnt den Newsletter von Roach abonnieren.
02:03:30: und im letzten Newsletter habe ich erfahren dass ich euch mit drei Euro im Monat supporten kann und dadurch sogar kostenlosen Versandt, auf Bücher bekommen und fünf Prozent auf alle Nichtbücherartikel bei euch.
02:03:45: Also auch das lohnt sich mit einer kleinen, mit einem kleinen Support da einfach auch großes zu bewirken und dann kostenlos auch dein Buch zugeschickt zu bekommen.
02:03:56: Das nur auch so als Option.
02:03:57: Das verlinken wir euch alles.
02:04:00: Gibt's sonst noch was, was ich vergessen habe?
02:04:01: Ja, ich freue mich darauf deine E-Mail Adresse bald in dem Verteiler dazu sehen!
02:04:04: Der
02:04:05: ist sofort.
02:04:06: Ich kann es ja hier nicht sagen.
02:04:07: und dann ... Pressure, pressure!
02:04:09: Ja wie komme ich da jetzt raus?
02:04:10: So drei Euro gemodert?
02:04:12: was ist das irgendwie?
02:04:13: die Wandpilates App, die ich mir schon dreimal gekauft habe ohne eine Wand dafür zu haben?
02:04:18: Das ist nichts quasi.
02:04:20: Also... Danke dass ich hier sein durfte.
02:04:23: Sehr
02:04:23: gerne bis dann.
02:04:25: Ciao.
02:04:32: Wir hoffen, die heutige Folge hat dir gefallen und zum Weiterdenken
02:04:35: und Nachfragen
02:04:36: angeregt.
02:04:37: Falls ihr Fragen an uns habt oder uns Feedback geben wollt, freuen wir uns sehr darüber!
02:04:42: Schreibt uns auf Instagram oder ganz
02:04:44: klassisch per E-Mail an podcast.tvemission.org.
02:04:48: Weitere
02:04:49: Informationen findet ihr auf www.rassismusundkirche.de.
02:04:54: Mit dem Podcast wollen wir dazu beitragen Kirche zu einem sichereren
02:04:58: Ort zu machen.
02:04:59: Daher versuchen
02:05:00: wir unterschiedliche Perspektiven hörbar zu machen und wissen gleichzeitig, dass wir nie alle Perspektive abbilden können.
02:05:07: Wenn ihr das für eine gute Idee haltet und uns darin unterstützen wollt schreibt über uns auf euren Social-Media Kanälen oder lasst uns eine Bewertung bei Spotify oder iTunes da!
02:05:18: Danke für eure Unterstützung fürs Reinhören und vor allem für all die Menschen, die dem Podcast inhaltlich und persönlich mit Beiträgen bereichern.
02:05:27: Bis dahin mit den besten
02:05:29: Grüßen von der VAM aus Wuppertal.
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